Energiewoche: Beraten lassen und viel Geld sparen

Gut beraten: Wer sein Haus saniert, sollte es zunächst von einem Energieberater auf Schwachstellen prüfen lassen.
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Gut beraten: Wer sein Haus saniert, sollte es zunächst von einem Energieberater auf Schwachstellen prüfen lassen.

Energiesparlampen, energieeffiziente Kühlschränke und Geräte mit geringem Standby-Verbrauch – es gibt viele Möglichkeiten, zuhause Energie zu sparen. Größte Schwachstelle beim Energieverbrauch ist jedoch meist das Haus selbst.

Deshalb sollten Hausbesitzer den energetischen Zustand ihrer Immobilie bestimmen lassen - am besten von einem Energieberater. Dieser analysiert die Heizungsanlage und Warmwasserbereitung sowie die Gebäudehülle mit Fenstern, Türen, Außenwänden und Dach. So erfahren die Hausbesitzer, wie viel Energie ihr Haus benötigt und durch welche Sanierungsarbeiten der Energiebedarf gesenkt werden kann.

Diese können zum Beispiel die Wärmedämmung der Fassade, den Austausch der Fenster oder die Erneuerung der Heizungsanlage umfassen. Sind ohnehin Investitionen im und am Gebäude geplant, lassen sich durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen die Energiekosten um bis zu 70 Prozent reduzieren. Die Investitionskosten werden durch günstige Kredite gefördert und amortisieren sich schnell durch die Einsparungen bei den Heizkosten. Je höher die Energieeinsparung ist, desto höher sind die Fördermöglichkeiten und auch ein möglicher Teilschuldenerlass.

Erfahrene Experten

Energieberatungen werden meistens von Architekten, Bauingenieuren oder auch Handwerksmeistern und Schornsteinfegern mit entsprechender Qualifikation gemacht. Die erfahrenen Experten erstellen einen Beratungsbericht, machen Vorschläge zur Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudes und beraten die Hausbesitzer auch über den möglichen Einsatz erneuerbarer Energien. „Die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien kann helfen, der Kostenspirale der Heizrechnung ein Ende zu setzen, denn sie sind von der aktuellen Preisentwicklung auf dem Energiemarkt weit weniger betroffen“, weiß Energieberater Manfred Balz-Fiedler aus Kassel. Die Kosten für eine Energieberatung richten sich nach der Art des Gebäudes und dem Aufwand bei der Bestandsaufnahme vor Ort.

Von Eva-Maria Biedenbach

Weitere Informationen und Kontakte zu Energieberatern der Region gibt es auf

www.energieberatung-regional.de

www.bafa.de

www.energieberatung-kassel.de

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