Krawatten – unverzichtbare Accessoires bei festlichen Anlässen

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Wer im Anzug seriös und gut gekleidet wirken will, achtet auf die richtige Krawatte und ihren perfekten Sitz.

Der Sommer ist da und die Einladungen zu festlichen Hochzeiten häufen sich. Damen greifen dann zu schicken Sommerkleidern, Herren wählen erwartungsgemäß den Anzug.

Der Sommer ist da und die Einladungen zu festlichen Hochzeiten häufen sich. Damen greifen dann zu schicken Sommerkleidern, Herren wählen erwartungsgemäß den Anzug. Bei schicken Anlässen darf dann ein wichtiges Accessoire nicht fehlen: die Krawatte.

Sie verleiht Anzug und Hemd den letzten Schliff und beweist Klasse und Stil. Damit der Schlips perfekt sitzt, zum Anzug passt und auch nach längerem Nicht-Tragen noch schick aussieht, sollten ein paar einfache Tipps beherzigt werden. Mehr zu diesem Thema und welche Krawattenknoten die beliebtesten sind, verrät der Mode-Blog von Galeria Kaufhof.

Die korrekte Länge und der perfekte Sitz

Die wichtigste Regel in Sachen Länge: Die Krawatte darf weder ober- noch unterhalb der Taille enden. Stattdessen sollte sich die Spitze am unteren Ende exakt auf Höhe des Gürtels befinden. Außerdem darf der Schlips nicht zu locker sitzen. So verdeckt eine perfekt sitzende Krawatte idealerweise den Kragensteg und den obersten Knopf des Hemdes. Ebenfalls eine zeitlose Regel, die es zu beachten gilt: Das unter dem Knoten liegende Ende der Krawatte darf auf keinen Fall länger sein und unter der Spitze herausschauen. Außerdem sollte es nicht an den Seiten herausschauen. Dafür gibt es bei hochwertigen Krawatten das sogenannte „Passantino“, eine kleine Schlaufe auf der Rückseite, in die das schmale Ende gesteckt wird.

Die passende Wahl

Die wichtigste Voraussetzung: Die ausgewählte Krawatte muss zu Anzug und Hemd perfekt passen. Um seriös zu wirken, greifen Sie am besten zu einem dunklen Farbton. Aber Vorsicht: Einen schwarzen Schlips trägt Mann ausschließlich auf Beerdigungen. Wenn Sie auf einer Hochzeit eingeladen sind und eine helle, freundliche Farbe wählen, dann greifen Sie nicht zu Champagner oder anderen Cremetönen. Diese sind am Hochzeitstag dem Bräutigam vorbehalten. Gemusterte Modelle sind definitiv Geschmackssache. Hierbei sei gesagt: Feine, kleinere Muster wirken edler als großflächige Grafiken. Sollten Sie sich zusätzlich für ein Einstecktuch entscheiden, darf dieses niemals das gleiche Muster aufweisen wie die Krawatte. Unter Mode-Kennern begehen Sie sonst eine absolute Styling-Sünde.

Die richtige Aufbewahrung

Wer lange Freude an seinen Lieblings-Accessoires haben möchte, der sollte Krawatten nie gefaltet lagern. Die richtigen Aufbewahrungen heißen in diesem Fall: Rollen oder Hängen. Beim Rollen beginnen Sie am besten mit dem schmalen Ende. Locker gewickelt passen sie nun optimal in die Schublade oder in eine dafür vorgesehene Krawattenbox. Ein weiterer praktischer Helfer ist ein Krawattenhalter. Hier können Sie auf einem speziellen Bügel mehrere Modelle gleichzeitig verstauen. Achten Sie darauf, dass die Kleiderstange hoch genug montiert ist, so dass die Krawatten luftig im Schrank hängen können.

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