Augenärztliches Gutachten

Ab welcher Sehstärke darf man kein Auto mehr fahren?

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Ab einer Sehstärke von unter 70 Prozent wird ein augenärztliches Gutachten notwendig.

Mobil trotz Handicap - das wünschen sich viele Menschen mit einer Sehbehinderung. Doch ab welcher Sehstärke wird ein augenärztliches Gutachten nötig?

Essen/Hannover - Menschen, die aufgrund einer angeborenen Sehschwäche oder einer Krankheit nur eingeschränkt sehen können, sind nicht grundsätzlich vom Autofahren ausgeschlossen, erklärt der Tüv Nord. Trotz einer Sehbehinderung können sie einen Führerschein machen.

Sehstärke: Diese Kriterien müssen Sie erfüllen

Allerdings legt die Fahrerlaubnis-Verordnung bestimmte Mindestkriterien fest. Die Sehstärke muss demnach mit oder ohne Brille oder Kontaktlinsen mindestens 70 Prozent betragen. Dann gilt der Sehtest für den Führerschein als bestanden.

Wird dieser Wert unterschritten, müssen die Menschen mithilfe eines augenärztlichen Gutachtens überprüfen lassen, ob das Autofahren mit der Sehbehinderung ohne die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer möglich ist.

Mit welcher Sehstärke ist das Autofahren untersagt?

Der Arzt begutachtet dabei das Gesichtsfeld, die Augenbeweglichkeit, das Stereosehen und das Farbensehen. Grundsätzlich ist es sogar möglich, mit nur einem funktionsfähigen Auge den Führerschein zu erwerben. Vorausgesetzt, das augenärztliche Gutachten bestätigt eine ausreichende Sehstärke.

Beträgt die Sehstärke auf beiden Augen oder die des besseren Auges allerdings weniger als 50 Prozent, dann ist das Autofahren nicht erlaubt.

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dpa

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