Kühlerschlauch-Alarm

Achtung Autobesitzer: Die Marder-Saison beginnt

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Niedlich anzuschauen sorgen sie bei Autofahrern jedoch für reichlich Verdruss: Marder.

München - Sie verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe und lieben Gummi und Kunststoff: Jetzt krabbeln die Marder wieder in Motorräumen herum.

Jetzt ist ihre Saison: Bis Ende Juni herrscht Brunftzeit und das lässt sie sehr aktiv sein - die Marder. Auf dem Speisezettel steht aber nicht nur das, was Mutter Natur für die hundeartigen Raubtiere vorgesehen hat - wie Vögel, Eier oder Früchte und Knollen - sondern auch recht moderne "Snacks", wie Kühlerschläuche, Dämmmatten oder Zündkabel. Motorschäden sind hier vorprogrammiert. Der TÜV Süd hat einige gute Tipps zur Marder-Abwehr parat:

Maschendraht

Es klingt albern, aber parken Sie Ihr Fahrzeug auf einem Maschendrahtgitter, das macht die Tiere unsicher. Jedoch sollten Sie dieses nach der Brunftzeit wieder entfernen, damit sich die Marder nicht an das Gitter gewöhnen.

Stets an selber Stelle parken 

Nimmt ein Marder Spuren eines Artgenossen auf, wütet er besonders stark. Stellen Sie Ihren Wagen daher möglichst immer an der selben Stelle ab, empfiehlt der TÜV.

Hundehaare verteilen

Sie haben einen Hund oder kennen jemand mit einem Hund: Sehr gut. Kämmen Sie diesen aus und verteilen Sie die Hundehaare unter dem Auto. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies wirkt ist zwar nicht hundertprozentig, aber sie ist besser als bei Urinsteinen und Weckern, die auch gern empfohlen werden.

Motorwäsche

Lassen Sie den Motor regelmäßig waschen, um Marder-Gerüche loszuwerden.

Werkstatt

Ist es bereits zu einem Verbissschaden gekommen, sollen Sie einen Werkstattbesuch nicht aufschieben, da es sonst zu Folgeschäden kommen kann.

Andrew Weber

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