Außergerichtlich

ADAC-Skandal: Ex-Pressechef zahlt Schadenersatz

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Die Manipulationen beim „Gelben Engel“ haben den ADAC in die Krise gestürzt. Ex-Pressechef Michael Ramstetter hatte gegen seine fristlose Kündigung geklagt.

Ex-Pressechef Michael Ramstetter galt als Schlüsselfigur im ADAC-Skandal. Nach monatelangen Streit hat sich der Automobilclub hat sich außergerichtlich mit seinen Ex-Kommunikationschef geeinigt.

Der ADAC hat sich nach monatelangen Auseinandersetzungen mit seinem fristlos gekündigten Pressechef Michael Ramstetter geeinigt. Ramstetter habe Schadenersatz geleistet, sagte eine ADAC-Sprecherin am Montag in München und bestätigte damit einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“. Damit sei eine außergerichtliche Einigung erreicht worden. Zu der Höhe des geleisteten Schadenersatzes äußerte sich der ADAC nicht. „Im Übrigen wurde Stillschweigen vereinbart.“

Manipulationen beim ADAC-Preis "Gelber Engel" 

Ramstetter hatte im Januar Manipulationen beim ADAC-Preis „Gelber Engel“ zugeben und den ADAC damit in eine tiefe Krise gestürzt. Nachdem ein Prüfbericht derBeratungsfirma Deloitte den Verdacht auf Fälschungen bestätigt hatte, wurde Ramstetter fristlos gekündigt. Er wehrte sich aber vor Gericht gegen Schadenersatzforderungen und die Kündigung.

Der ADAC-Skandal - eine Chronologie

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dpa

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