ADAC-Landeschef: Skandal zügig aufarbeiten

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Der Geschäftsführer des ADAC für Niedersachsen und Sachen-Anhalt, Uwe Ilgenfritz-Donné.

Laatzen - Eine zügige Aufarbeitung des ADAC-Skandals hat der neue Landeschef des Automobilclubs in Niedersachsen und Sachsen- Anhalt, Uwe Ilgenfritz-Donné, gefordert.

„Der ADAC muss diese Dinge klären, seine Prozesse überprüfen und Konsequenzen ziehen“, sagte Ilgenfritz-Donné am Sonntag bei der Ehrung von ADAC-Motorsportlern in Laatzen bei Hannover. „Das ist ein Problem, das aus München kommt und auch in München gelöst werden muss“, sagte er mit Blick auf die Zentrale.

Trotz aller Negativschlagzeilen dürfe der enorme Einsatz des ADAC für die Autofahrer und die Verkehrssicherheit nicht aus dem Blick geraten. „Es gibt viele gute Dinge, die der ADAC tut“, sagte Ilgenfritz-Donné unter dem Applaus von rund 300 Motorsportlern aus beiden Ländern. „Sagen Sie im Bekanntenkreis: "Ich bin stolz, ADAC-Mitglied zu sein, auch wenn es im Moment nicht so gut läuft."“

Vor allem wegen Manipulationen beim Autopreis „Gelber Engel“, Hubschrauberflügen seines Präsidiums sowie seines Krisenmanagements steht der ADAC seit Tagen in der Kritik.

dpa

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