ADAC: Neuer Rekord bei der Pannenhilfe

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Neuer Rekord bei der Pannenhilfe

München - Eis und Schnee und auch zwischendurch eine wahnsinns Hitze - das turbulente Wetter hat sich jetzt auch bei den ADAC-Panneneinsätzen bemerkbar gemacht.

Der Autoklub ADAC hat 2010 einen neuen Rekord bei der Pannenhilfe aufgestellt. Die Helfer leisteten bei 4,25 Millionen Pannen Hilfe, wie der Verein am Dienstag in Berlin mitteilte. Das seien 8,1 Prozent mehr gewesen als im Vorjahr. Hintergrund seien die besonders lange Kälteperiode zu Jahresbeginn und das besonders heiße Wetter im Sommer gewesen, sagte der Pannenleiter Ost, Frank Buchholz.

Im Schnitt warten Autofahrer 46,6 Minuten auf Hilfe 

  • Die Autofahrer hätten dabei im Durchschnitt 46,6 Minuten warten müssen. In 84,4 Prozent der Fälle sei das Auto danach wieder gefahren.
  • Mit 38,4 Prozent waren Batterie und Anlasser die häufigste Pannenursache. Die “Komfortelektronik“ belaste die Batterien erheblich, wie Steuergeräte, Stellmotoren, Sitzheizung oder Fensterheber. Als störanfällig erwiesen sich auch Zündanlagen und Reifen, gefolgt von der Lichtmaschine.
  • Fast 100.000 Autofahrer brauchten Hilfe, weil sie sich ausgesperrt hatten.
  • Rund 25.000 Mal konnte die Weiterfahrt durch eine “Kraftstoffspende“ ermöglicht werden.
  • In 186.000 Fällen habe der ADAC am Unfallort geholfen, die Straße abgesichert oder erste Hilfe geleistet.

Dekra Mängelreport 2011

Dekra Mängelreport 2011

Bundesweit hat der ADAC rund 1.700 Pannenhelfer im Einsatz, die auch zur Mitgliederwerbung eingesetzt werden. Gleichzeitig erzielte der ADAC auch zum Jahresende einen neuen Rekord mit 17,3 Millionen Mitgliedern, was ebenfalls zu mehr Pannen-Einsätzen geführt habe. Außerdem verreisten immer mehr Menschen mit dem Auto.

dpa/ADAC

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