Nach Skandal

ADAC-Spitze: Dobrindt fordert Mitgliederentscheid

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).

Berlin - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat eine Beteiligung der ADAC-Mitglieder an der Neubesetzung der Vereinsspitze gefordert.

„Das Renommee des ADAC ist nach wie vor im freien Fall. Deshalb erwarte ich, dass der ADAC eine Form findet, seine Mitglieder umfassend an der Neuaufstellung der Führungsmannschaft zu beteiligen“, sagte der CSU-Politiker der „Bild“-Zeitung (Montag). „Auch einem Verein dieser Größe schadet etwas mehr Demokratie nicht.“ Um den ADAC-Skandal aufzuarbeiten, reiche der Rücktritt von Präsident und Pressesprecher nicht: „Beim ADAC muss klar Schiff gemacht werden“, forderte Dobrindt. Ein Konzern dieser Größenordnung dürfe sich nicht als Verein tarnen - auch an dieser Stelle müsse es eine klare Neuausrichtung geben.

Ein ADAC-Sprecher sagte dazu der dpa: „Die Äußerungen des Verkehrsministers zeigen, dass wir mit unserem 10-Punkte-Reformplan, der neben mehr Transparenz und Kontrolle vor allem eine stärkere Einbindung der ADAC-Mitglieder vorsieht, auf dem richtigen Weg sind.“

Der ADAC-Skandal - eine Chronologie

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dpa

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