Wie sich der Branchenverband rechtfertigt

ADAC: Spritpreise bleiben zu hoch

München - Die Preise für Benzin und Diesel bleiben nach Ansicht des ADAC zu hoch. Der Branchenverband erklärt die aktuellen Tarife.

Derzeit müssen Autofahrer für einen Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,596 Euro bezahlen. Das seien gerade 0,1 Cent weniger als vor einer Woche, teilte der Autoclub am Mittwoch in München mit.

Auch Diesel sei mit einem Rückgang von 0,5 Cent auf 1,435 je Liter kaum günstiger geworden. Gemessen an den Ölpreisen und dem Dollarkurs seien die Preise nach wie vor überhöht. Regional und anhängig von der Tageszeit können die tatsächlichen Preise aber stark schwanken.

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Vor einer Woche hatte der Spritpreis einen deutlichen Satz nach oben gemacht. Der ADAC geht davon aus, dass dies auch mit der Reisezeit zusammenhängen könnte. Die Mineralölkonzerne weisen dies aber zurück. Tatsächlich seien die Preise vor Beginn der Ferien im Juni so niedrig gewesen wie seit langem nicht.

„Daran zeigt sich wieder einmal: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen den deutschen Ferien und den Tankstellenpreisen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverband MWV, Klaus Picard. Die Preise richteten sich an den Beschaffungskosten. „Das sind Weltmarktpreise, die sich nicht an unseren Urlaubszeiten oder Feiertagen orientieren.“

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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