Auto-Ersatzteil

ADAC: Diese Glühlampen leuchten zu kurz 

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Der ADAC hat 15 Auto-Glühlampen auf Lichtqualität, Lichtintensität, Blendung und Lebensdauer getestet.

Ein langes Leben "Longlife" ist eine Eigenschaft mit der viele Hersteller für Glühlampen werben. Der ADAC hat 15 Produkte getestet. In Preis und Qualität gibt es aber große Unterschiede.

Glühlampen sind die Nummer eins unter den Auto-Ersatzteilen. Wegen der hohen Nachfrage ist die Auswahl ist groß. Der ADAC hat jetzt 15 Produkte des Typs H 7 getestet.

Das Ergebnis: Die Glühlampen unterscheiden sich in Qualität und Preis enorm. Vor allem der Preis ist, laut den Experten kein zuverlässiger Qualitätshinweis. Von einigen teuren Longlife-Lampen sollten Autofahrer lieber die Finger lassen.

Im Test überzeugte die Longlife-Scheinwerferlampe „Extra Life“ von General Electric mit der Bewertung „gut“. Sie leuchtet lange (rund 1.000 Betriebsstunden) und bietet eine ordentliche Lichtintensivität. Dabei ist der Testsieger bezahlbar (11,50 Euro).
Die „Plus90“ von Bosch leuchtet besonders hell, aber nach 270 Stunden ist der Glühdraht verbraucht – das ist, laut den Testern, zu wenig, daher gibt es nur die Note „befriedigend“.
Über 1.200 Stunden brennt die Drittplatzierte „Lifetime x4“ von Philips (Longlife), allerdings ist ihre Helligkeit nur durchschnittlich. Enttäuschend schnitten die Longlife-Exemplare von Bosch und Car1 im ADAC-Test ab. Sie leben nicht länger als Standardlampen, dafür kostet ein Lampenpaar durchschnittlich 34,50 Euro. Aber auch die Standardleuchte von Car1 bietet weder ein gutes Licht, noch hält sie lange durch.

Diese Glühlampen sind auf dem Markt

Bei einer Glühlampe fürs Auto können Verbraucher zwischen drei Typen auswählen:

  • Standard-Lampen  
  • besonders helle Leuchten
  • langlebige Produkte - Longlife-Produkte 

Im Lebensdauer-Vergleich brannten die Longlife-Produkte mit durchschnittlichen 950 Stunden fast doppelt so lange wie Standard-Leuchten und mehr als drei mal so lange wie die besonders hellen Lampen. Für Autofahrer bedeutet das, laut ADAC, dass sehr helle Lampen jährlich tauschen müssen, aber eine gute Longlife-Leuchte nur alle vier bis fünf Jahre.

Wo Autofahrer am längsten im Stau stehen

Stau Pendler im Berufsverkehr
Stoßstange an Stoßstange quälen sich viele Pendler durch den Berufsverkehr. Der tägliche Stillstand gehört in einigen deutschen Städten schon zur Routine. Aber es gibt große Unterschiede. Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf und Bremen - Mobil in Deutschland e.V. hat acht große deutsche Städte zum Thema Stau miteinander verglichen. © dpa
Bremen Stau
Platz 8: Der Stadt- Staat gilt ja ohnehin als eher arm – hier dürfen sich die Bremer ausnahmsweise darüber freuen. Denn ihre Hansestadt ist tatsächlich die stauärmste Stadt im Test. 14 Minuten muss der durchschnittliche Bremer in einer durchschnittlichen Rush-Hour zusätzlich für seinen Weg zur Arbeit einplanen, 43 Stunden sind das im Jahr. Auf dem Rathausplatz mit dem weltberühmten Roland dürfen Autos ohnehin nicht fahren – hier finden staugeplagte Bremer einen Rückzugsort. © gms-mm
Die Top Städte der schlimmsten Staus
Platz 7: Wer staufrei durch Düsseldorf kommen will, dem sei eine Bootsfahrt auf dem Rhein empfohlen. In der Stadt müssen Autofahrer sich darauf einstellen, viel Zeit in ihren fahrbaren Untersätzen zu verbringen. 19 Prozent länger dauert es in der Rush- Hour, Berufspendler verlieren so 24 Minuten täglich, umgerechnet 65 Stunden pro Jahr. Im Vorjahr floss der Verkehr in Düsseldorf viel besser – die Stadt ist der Verlierer im Vergleich zum letzten Test. © dpa
Die Top Städte der schlimmsten Staus
Platz 6: In Köln müssen Autofahrer besonders viel Zeit rund um Karneval einplanen – ortskundige Automoblisten werden die Stadt am Rhein dann aber ohnehin meiden. In der Rush-Hour dauert eine Fahrt 21 Prozent länger – damit stehen die Kölner 69 Stunden pro Jahr im Stau. © picture alliance / dpa
Die Top Städte der schlimmsten Staus
Platz 4: In München ist die Blechlawine am Mittwochabend und Montagmorgen am schlimmsten. Die Münchner brauchen dann 24 Prozent länger zur Arbeit als sonst. Auf das Jahr gerechnet lassen die Berufspendler also 74 Stunden auf der Straße liegen. © dpa
Die Top Städte der schlimmsten Staus
Platz 4: Freitagabend und Montagmorgen geht in Berlin gar nichts mehr – ob es an den zahlreichen Wochenendpendlern liegt? Fest steht, dass Pendler zu Stoßzeiten 28 Prozent länger brauchen als bei freier Strecke. Auf das Jahr gesehen kommen hier wie in München 74 Stunden zusammen, die Pendler zusätzlich im Auto verbringen müssen. © dpa
Die Top Städte der schlimmsten Staus
Platz 3: In Frankfurt staut es sich am häufigsten mittwochs – und zwar morgens und abends. Pendler brauchen eine halbe Stunde länger für ihren Weg in die Arbeit. Die günstigsten Zeiten sind dagegen der Montag abend und der Freitagmorgen – hier muss man lediglich 26 Minuten zusätzlich einkalkulieren. 76 Stunden pro Jahr stehen Pendler im Stau. © dpa
Die Top Städte der schlimmsten Staus
Platz 2: Viele Brücken, viele Baustellen – all das nervt die Pendler in der Hansestadt Hamburg. Sie brauchen zu Stoßzeiten 29 Prozent länger als normal, besonders schlimm geht es Freitagabend und Montagmorgen zu. Das kostet die Hamburger Pendler jeden Tag 31 Minuten – im Jahr gar 78 Stunden. © dpa
Stuttgart: Der 1863 gebaute Schlossplatzspringbrunnen vor dem Neuen Schloss
Platz 1: In Stuttgart ist das Verkehrschaos am größten. Wer sich zur Rush-Hour auf die Straße wagt, muss mit einer verlängerten Fahrzeit von 38 Minuten rechnen. Berufspendler verbringen so im Jahr insgesamt 89 Stunden quasi im Stillstand. Dienstagabend und Donnerstagmorgen sind für Autofahrer in der Schwabenmetropole die Hölle. Am Montagmorgen fließt der Verkehr in Stuttgart vergleichsweise flüssig. © dpa/dpaweb

ml

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