ADAC: Umweltzonen bringen Städten nur Ärger

+
ADAC wettert gegen Umweltzonen - Städten drohen Strafen von der EU

München - Der ADAC wettert gegen die Umweltzonen: Autos wären kaum Schuld an der Feinstaub-Belastung und jetzt droht die Europäischen Unio (EU) Städten mit 100.000 Euro Strafe.

Begrenzte Fahrverbote und Umweltzonen stellen, laut ADAC, nur  einen massiven und auch unsozialen Eingriff in die Mobilität unzähliger Autobesitzer dar. Betroffen sind nämlich insbesondere Bevölkerungsschichten mit niedrigem Einkommen, die sich meist kein neues Auto oder eine Filter-Nachrüstung leisten können.

Umweltzonen haben keinen Einfluss auf eine saubere Luft: Untersuchungen der Feinstaubwerte hätten demnach gezeigt, dass der von den Umweltzonen-Befürwortern erhoffte Effekt nicht eingetreten ist.

Lesen Sie mehr:

Grüne Umweltzone: Städte starten nächste Stufe

Umweltzonen in Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland muss sich nach Informationen des ADAC wegen Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte in zahlreichen Umweltzonen auf einen Rechtsstreit mit der Europäischen Union einstellen. Sollte es zu einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) gegen Deutschland kommen, drohen vielen Städten empfindliche Strafzahlungen. Im Gespräch sind nach Informationen des Clubs Strafen von bis zu 100.000 Euro pro Überschreitungstag.

2012: Da rollt was auf uns zu

JANUAR - Opel Zafira Tourer: Der sportliche Van ist auf 4,66 Meter gewachsen und punktet mit seiner flexiblen zweiten Rückbank. Der Neue aus Rüsselsheim startet bei 22.950 Euro. © Hersteller
Für viele das Traumauto schlechthin: Im März bringt Porsche den neuen 911 auch als Cariolet zum Händler. In nur 13 Sekunden öffnet sich das Stoffdach, das auch hochgeschwindigkeitstauglich sein soll. Ab 100.532 Euro. © Hersteller
Mini Roadster: Er sorgt für Gokart-Feeling unter freiem Himmel: Im März läutet der zweisitzige Roadster von Mini die Cabriosaison ein. Das schwarze Verdeck ist manuell zu öffnen, dafür fährt der Heckspoiler automatisch aus. Los geht es preislich bei rund 22.000 Euro © Hersteller
 © Hersteller
So ähnlich wird die A-Klasse aussehen - hier eine Studie. © Hersteller
Der macht Spaß! Der kleine Italiener bekam ein komplett neues Design verpasst. Jetzt bietet der Winzling jede Menge Platz und punktet mit witzigen Details und deutlich weniger Durst. Auch der Geldbeutel hat seine Freude: ab 10.000 Euro. © Hersteller
Hyundai i30: VW-Chef Martin Winterkorn war begeistert: „Da scheppert nix“, bescheinigte er dem flotten Koreaner. Das Kompaktmodell ist sparsam und mit Preisen ab etwa 16.000 Euro günstig. © Hersteller
Mazda CX-5: Mit seinem markanten, formschönen Allrader will Mazda dem VW Tiguan den Kampf ansagen. Das Raumwunder kostet ab 23 500 Euro. © Hersteller
PEUGEOT 208: Kürzer und leichter als der aktuelle 207 soll der schlanke Löwe dem VW Polo Konkurrenz machen und die Straßen erobern. Dazu kommen ein frisches Design und sparsame Motorisierungen – so lässt sich echtes Savoir-vivre genießen. Preislich steigt er bei etwa 12.500 Euro ein. © Hersteller
Seat Mii © Hersteller
VW CC © Hersteller
FEBRUAR - Der Mittelklässler, der mit drei Zentimetern zusätzlicher Bodenfreiheit, Allrad und bulliger Optik zum SUV wurde. Soll die Lücke zwischen Variant und Tiguan schließen. Ab 33.450 Euro. © Hersteller
MÄRZ - Mini Roadster: Er sorgt für Gokart-Feeling unter freiem Himmel: Im März läutet der zweisitzige Roadster von Mini die Cabriosaison ein. Das schwarze Verdeck ist manuell zu öffnen, dafür fährt der Heckspoiler automatisch aus. Los geht es preislich bei rund 22.000 Euro © Hersteller
Kia Optima: Knackig und geräumig – Ex-VW-Designer Peter Schreyer verpasste dem Koreaner neues Profil. Gibt es ab 24.490 Euro. © Hersteller
BMW 3er: Mehr Komfort, Platz, neue Sportlichkeit und gesunkener Verbrauch – ziemlich verführerisch, was die Münchner da im kommenden Frühjahr auffahren. Besonders bemerkenswert ist der Fahrerlebnisschalter, der das Ansprechverhalten des Motors, die Schaltvorgänge und die Lenkung je nach Bedarf des Fahrers – komfortabel, sparsam oder sportlich – anpasst. Den eleganten Bayern gibt es ab 35.350 Euro. © Hersteller

"Das schlägt dem Fass den Boden aus", sagt ADAC Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. "In fast 60 deutschen Städten wurden in den vergangenen Jahren Umweltzonen errichtet. Diese haben den Kommunen lediglich einen monströsen Verwaltungsaufwand beschert und vielen Autofahrern existenzielle Nachteile gebracht. Ansonsten haben sie praktisch nichts bewirkt."

Zur größeren Ansicht der ADAC Grafik einfach aufs Bild klicken

Der ADAC hatte bereits lange vor der Einführung der ersten Umweltzonen davor gewarnt, dass die damit ergriffenen Maßnahmen weitgehend wirkungslos bleiben würden. Zumal Pkw nur einen Anteil von neun Prozent an der Feinstaubbelastung haben. Laut EU-Luftreinhalterichtlinie dürfen die Feinstaub-Grenzwerte nur an 35 Tagen pro Jahr überschritten werden.

Quelle: ADAC/ ml

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.