Akademiker wollen Elektroautos fahren

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Kaufbereitschaft für Elektroautos steigt mit der Höhe der Schulausbildung und dem damit verbundenen Einkommen.

Mehr als 800.000 Deutsche denken über die Anschaffung eines Elektroautos in den nächsten zwei Jahren nach. Doch noch ist ein Elektroauto einfach zu teuer.

Nach der am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Nürnberger Marktforschers GfK gab jeder zehnte der befragten 6.199 über 18-Jährigen mit Internetanschluss an, beim nächsten Autokauf ein Elektrofahrzeug in Erwägung zu ziehen. Daraus ergebe sich ein maximales Absatzpotenzial von 823.000 Stück in den nächsten beiden Jahren.

Die Kaufbereitschaft für ein Elektroauto ist laut GfK unabhängig vom Alter, steigt aber mit der Höhe der Schulausbildung und dem damit verbundenen Haushaltsnettoeinkommen.

Die Mehrheit der Befragten, die ein solches Fahrzeug kaufen würden, sei sogar bereit, hierfür einen Aufpreis von durchschnittlich rund 1.000 Euro im Vergleich zu einem kraftstoffbetriebenen Pkw zu zahlen.

Diese Elektroautos gibt's schon

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Am häufigsten würde das E-Mobil im Innenstadtverkehr zum Einkaufen oder für die tägliche Fahrt zur Arbeit genutzt. Wegen seiner geringen Reichweite stehen Urlaubsfahrten indes ganz unten auf der Liste.

Um eine größere Akzeptanz zu finden, müssten E-Autos mit einer Batterieladung mindestens 400 Kilometer zurücklegen können, geht aus der GfK-Umfrage weiter hervor. Außerdem sollten die Batterien über eine normale Steckdose am Haus aufgeladen werden können.

dapd

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