Sportlicher Look

Ampelmännchen fahren jetzt Ski oder Snowboard

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In Innsbruck fährt das Ampelmännchen Ski.

Österreich hat den Ruf einer Skifahrer-Nation. Der Wintersport spielt in der Alpen eine große Rolle. Das bekommen nun auch die Fußgänger zu spüren: Ampelmännchen fahren jetzt Ski oder Snowboard.

Innsbruck rüstet seine Fußgängerampeln um: Die Ampelmännchen fahren dort jetzt Ski, snowboarden, skateboarden oder wandern.

Anlässlich der "International Children's Games 2016" in der Tiroler Landeshauptstadt wurde den Ampelmännchen ein sportlicher Look verpasst. Für die Typenveränderung wurden die Fußgängersignalanlagen mit einer Folie überklebt. 

Nun leuchten die Männer an den Ampeln an Kreuzungen als Skifahrer, Snowboarder, Skateboarder oder Wanderer.

Die klassischen Motive umzugestalten ist nicht neu. In Österreichs Hauptstadt Wien leuchteten im vergangenem Jahr statt einem einsamen Mann Pärchen. Entweder waren Mann und Frau, zwei Frauen sowie zwei Männer jeweils mit einem Herzchen zu sehen. Die österreichische Hauptstadt warb damit zum Eurovision Song Contest (ESC) und zum Life Ball zugunsten HIV-positiver Menschen für mehr Toleranz.

Auch in München waren schwule, lesbische und heterosexuelle Ampelpärchen am Christopher-Street-Day im Juli ein Hingucker. Doch die lustigen Ampelpärchen mussten wieder weg.

In Innsbruck geht es bei den Ampelmännchen offensichtlich weniger um Toleranz. Allerdings sind die sportlichen Männer ein netter Marketing-Gag und motivieren vielleicht den einen oder anderen, sich mehr in den Bergen zu bewegen. 

Die International Children's Winter Games (ICG) finden in Innsbruck noch bis zum 16. Januar statt.

So sportlich sind die Ampelmännchen in Innsbruck

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