Lustobjekt mit Power

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Lustobjekt aus Ingolstadt: Der R8 Spyder lässt sich trotz aller Power problemlos fahren

Fast genau ein Jahr nach dem Audi R8 Coupé mit dem 5,2-l-V10-Motor startet jetzt die Freiluft-Variante mit einem Stoffdach.

Mit einem respektablen Preis: Satte 156 400 Euro rufen die Ingolstädter für den Roadster auf.

Um die Kunden, die so etwas nicht aus der Portokasse zahlen, nicht gleich zu verschrecken, wird eine Rechnung über das Ausstattungsniveau aufgemacht. Serienmäßig bietet der R8 Spyder das hauseigene Navigationssystem „plus“, LEDScheinwerfer und eine Bang & Olufsen-Musikanlage, die trotz des kleinen Volumens der Passagierkabine einen sehr respektablen Sound zustande bringt.

Audi R 8 Syder kostet 156 400 Euro.

Dass sie allzu oft zum Einsatz kommt, ist nicht zu erwarten, denn noch mehr Ohrenschmaus bekommt man vom V10-Triebwerk. Kraftvoll und im Bedarfsfall bissig, wie von Ferne grummmelnd oder mit drohendem Fauchen verschafft sich der 525 PS starke Mittelmotor Gehör. Die Melodien sind so sensibel austariert, dass der Geräuschpegel aber nie ins aufgesetzt Krawallige verfällt. Wer via Telefon andere am Getöse der Beschleunigungsorgien teilhaben lassen möchte, kann sich einer neu entwikkelten Freisprecheinrichtung bedienen. Drei Mikrofone sind in den Sicherheitsgurt eingelassen. Unabhängig von der Körpergröße des Fahrers ist so immer ein Aufnahmesystem näher am Mund des Sprechenden als ein im Scheibenrahmen installiertes Mikro es je könnte.

Cabrio-Saison: Die Schönsten 2010

Cabrio Modelle 2010
Licht, Luft und Lebensfreude - eine Fahrt mit dem Cabrio ist für viele die kultivierteste Form der Fortbewegung. Hier gibt's die schönsten Modelle 2010... © Hersteller
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Offenes Kraftpaket: Audi hat den R8 zum Spyder gemacht. In 12,7 Sekunden sprintet der Herr der Ringe auf Tempo 200. Spitze auf der Straße: 313 km/h. (ab 197.000 Euro) © Hersteller
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Vier Plätze an der Sonne: Das neue E-Klasse Cabrio von Mercedes mit einem klassischen Stoffverdeck.  © Hersteller
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Warmer Wind im Nacken: Neben der schon bekannten Nackenheizung mit dem Namen Airscarf gibt es eine Aircap genannte spezielle Luftführung, die zu starke Zugluft verhindern soll. © Hersteller
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Neue Scheinwerfer und aufgefrischtes Heck: BMW hat Coupé und Cabrio der 3er-Reihe überarbeitet. 143 PS leistet der 2-Liter-Vierzylinder. © Hersteller
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Tres chic: Das Mégane Coupé Cabrio. © Hersteller
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In nur 21 Sekunden ist das Panoramadach vom Renault Megane Coupe komplett versenkt. © Hersteller
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Der Continental Supersports Convertible hat 630 PS unter der Haube und ist mit Tempo 325 der schnellste offene Bentley. © Hersteller
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Puristisch mit 1275 Kilogramm: Der Porsche Boxster Spyder mit einem Sechszylinder-Boxer mit 320 PS, zehn mehr als der Boxster S (ab 74 860 Euro). © Hersteller
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Fiat 500 mit Faltdach: Der Cinqucento bekommt auch den neuen 1,3 Liter Diesel mit 95 PS. (ab etwa 13.500 Euro) © Hersteller
Nissan 370Z Roadster Cabrio 2010 Modell
Wo gibt's das noch: Stoffverdeck mit 331 PS für rund 50 000 Euro: Nissan 370Z Roadster. © Hersteller
Nissan 370Z Roadster Cabrio 2010 Modell
Nissan Roadster Zweisitzer mit V6-Motor. © Hersteller
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Maserati GranCabrio: Hier können auch vier Personen kultiviert offen fahren. Der GranCabrio  braucht 440 PS, um die zwei Tonnen auf Trab zu halten (ab 132 770 Euro). © Hersteller
Aufregende Kurven: Audis neuer R8 V10 Spyder mit einem austarierten Auspuff- Sound in allen Melodien.

Trotz der reichlichen Verwendung von Leichtbaumaterialien ist das Cabrio mit 1720 kg rund zwei Zentner schwerer ist als das Coupé. Das leichte Stoffdach wiegt inklusive Bewegungsapparat nur 42 kg und hält den Fahrzeugschwerpunkt niedrig. Geschaltet wird wahlweise mit einem manuellen Sechsganggetriebe oder mit der sequentiellen Automatik, die ebenfalls sechs Stufen besitzt. Die offene Kulisse der Handschaltung bietet besonderes Vergnügen, da der Hebel bei jedem Gangwechsel mit hellem, metallischen „Klack“ am Ende der Führungsschiene anschlägt. Als Eigenheit der Automatik spürt man bei kräftigem Gasgeben eine Art künstlich erzeugter Zugkraftunterbrechung, die ein beherztes Einkuppeln simuliert und so den subjektiven Eindruck einer sportlichen-dynamischen Gangart noch unterstützt. 530 Nm Drehmoment zerren am Antriebsstrang und man ist froh, dass die Kraft auf alle vier Räder übertragen wird.

Da lacht das Auge: Bildschönes Cockpit mit allen Informationen.

Den Boliden feinfühlig zu dirigieren, ist kein Problem, denn die Lenkung ist präzise und gibt konsequente Rückmeldung an den Fahrer. Dass auch bei extremer Querbeschleunigung stets genügend Öl im Umlauf ist, dafür sorgt eine aus dem Rennsport abgeleitete Trockensumpfschmierung. Obwohl extrem entspannend zu fahren, ist das serienmäßig mit 19-Zoll-Alurädern bestückte Lustobjekt für eins völlig untauglich: als Ferienauto. 100 Liter Kofferraumvolumen erlauben nur Kurztrips. Doch der Trost der Audianer wird gegen Aufpreis mitgeliefert: Ein passendes Kofferset, das jeden Kubikzentimeter Raum unter der Fronthaube optimal ausnutzt.

osw

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