Zentrale Rechenleistung

Audi entwickelt Supercomputer – Fahrwerk und Antrieb werden eins

Detailaufnahme des Infotainment-Displays eines Audi A6
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Zukünftig soll ein zentrales Steuergerät die Einstellungen von Fahrwerk und Antrieb berechnen.

In drei Jahren soll ein Hightech-Gehirn den Audi der Zukunft noch sicherer, schneller und komfortabler machen. Damit soll der Spagat aus Komfort und Sportlichkeit noch besser gelingen

Ingolstadt – Dass Autos rollende Computer sind, daran haben wir uns längst gewöhnt. Eine ganze Armada von Steuergeräten definiert mithilfe von ausgeklügelten Systemen wie zum Beispiel der 48-Volt elektromechanischen Wankstabilisierung das Fahrverhalten des Autos und lässt selbst die Karosserie eines zwei Tonnen schweren SUV* in Kurven sich kaum zur Seite neigen. Variable Dämpfer und Luftfedern sorgen dabei für den nötigen Komfort.

Bei allen technischen Entwicklungen muss man nach wie vor einen Kompromiss eingehen. Mehr Komfort bedeutet Abstriche bei der Dynamik. Ein extrem leistungsstarkes zentrales Steuergerät soll in Zukunft das Zusammenspiel der Systeme perfektionieren und den eben genannten Widerspruch noch weiter auflösen. „Die Zentralrechner der Zukunft werden nicht nur die Fahrwerksysteme steuern und koordinieren, sondern zusätzlich auch die Antriebssysteme“, erklärt Entwickler Lothar Michel. Das beinhaltet auch solche wichtigen Technologien, wie die Rekuperation oder auch die Steuerung des Allradantriebs. Um diese Aufgaben bewältigen zu können, ist jede Menge Rechenleistung nötig. Der zukünftige Supercomputer wird die Daten zehnmal schneller verarbeiten, als die aktuelle Elektronische Fahrwerksplattform (EFP) und die Zahl der Softwarekomponenten wird um den Faktor 4,5 auf rund 90 steigen. Mehr zum Supercomputer von Audi lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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