Audi setzt auch den neuen A2 auf Diät 

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Seiner Zeit vorraus: Der Audi A2. 2005 wurde die Produktion des Minivans Audi A2 wegen zu geringer Nachfrage eingestellt. Als Gebrauchter ist er heute wegen gutem Platzangebot und geringem Verbrauch gefragt.

Audis A2-Nachfolger soll wieder ein Leichtgewicht werden. Seit 1994 baut die Marke kontinuierlich Autos mit Aluminium-Karosserien. Der A2 war damals seiner Zeit vorraus. 

Schon bei der A2-Entwicklung, den Audi von 1999 bis 2005 produziert hat, legten die Ingenieure besonderen Wert auf Leichtbau. 2005 wurde die Produktion des Minivans Audi A2 wegen zu geringer Nachfrage eingestellt. Als Gebrauchter ist er heute wegen gutem Platzangebot und geringem Verbrauch gefragt.

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Der Audi A2 ist 3,83 Meter lang und wiegt in der Basisversion lediglich 895 Kilo­gramm. Beim A2 1.2 TDI, dem ersten fünftürigen Dreiliterauto der Welt, waren es sogar nur 825 Kilogramm – sein Durchschnittsverbrauch von 2,99 Liter auf 100 Kilometer ist bis heute ungeschlagen. Der Schlüsselfaktor dafür war die Aluminiumkarosserie.

Bei dem geplanten Nachfolger des Kleinwagens setzen die Ingolstädter auf einem Materialmix aus hochfestem Stahl, Aluminium und faserverstärkten Kunststoffen, erklärte Entwicklungsvorstand Michael Dick. Das Design des A2-Erben bleibe sehr eigenständig, so Dick weiter. Allerdings werde das Auto etwas breiter und flacher.

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Auf konventionelle Verbrennungsmotoren will Audi bei dem Wagen verzichten. Vorgesehen sind ein reiner Elektroantrieb und eine Plug-in-Hybrid-Version. Wann der A2-Nachfolger kommt und ob es beim alten Modellkürzel bleibt, ließ Dick noch offen. Realistisch wäre aber eine Markteinführung in den nächsten zwei bis drei Jahren: Dann will BMW seinen ebenfalls elektrischen Großstadtwagen i3 anbieten, der als Konkurrenzmodell des A2-Erben gilt.

dpa

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