Deutsche Diebes-Hochburgen

Auto-Diebstähle: In diesen Städten klauen Diebe am liebsten

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Eine Statistik zeigt, wo am meisten Autos geklaut werden.

Wo werden die meisten Autos geklaut? In München, weil es da besonders viele teure und schöne Fahrzeuge gibt? Fehlanzeige. Eine andere Stadt ist Diebeshochburg. 

Schwere Geländewagen und SUVs von Toyota, Lexus, Land Rover, Audi oder BMW: An der Art der Fahrzeuge, auf die es Diebe besonders abgesehen haben, hat sich in den letzten Jahren wenig geändert. In München findet man von diesen Fahrzeugen am meisten? Könnte man meinen. Trotzdem ist nicht München die Diebeshochburg überhaupt, sondern Aachen.

Insgesamt sind die deutschen Großstädte (ab 100.000 Einwohner) einem sehr unterschiedlichen Risiko ausgesetzt, was den Autoklau angeht. Das ergab eine Auswertung des Branchenmagazins VersicherungsJournal.

Auto-Diebstähle: Berlin nach absoluten Zahlen Spitzenreiter

Während die gezahlten Versicherungssummen in den letzten Jahren tendenziell nach oben gingen (2015 belief sich der Gesamtschaden durch Autodiebstähle auf 291 Millionen, ein Plus von elf Prozent), blieb die Zahl der Autodiebstähle fast auf dem gleichen Niveau. In der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2016 hielt das Bundeskriminalamt rund 36.400 Fälle fest. Das entspricht einem Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber 2015.

Mit 7.350 registrierten Diebstählen (ein Anstieg von sieben Prozent) ist nach absoluten Zahlen erneut Berlin ganz oben auf der Liste: Über 200 geklaute Fahrzeuge pro 100.000 Einwohner beziehungsweise eine Klau-Rate von rund 209. Eine absolute Hochburg für Autodiebe. Auch das benachbarte Potsdam (Klau-Rate von knapp 148) und die Autostadt Wolfsburg (Klau-Rate von rund 140) sind sehr beliebte Reviere für Autodiebe, so die Auswertung des Branchenmagazins.

Ideale Verkehrsanbindung: Aachen ist die Autoknacker-Hochburg

Gemessen an der Einwohnerzahl ist aber eine andere Stadt der unrühmliche Spitzenreiter in dieser Statistik. Und zwar das an die Niederlande grenzende Aachen. Mit einer Klau-Rate von knapp 257, also mehr als 250 geklauten Autos pro 100.000 Einwohner, lässt die Stadt in Nordrhein-Westfalen alle anderen hinter sich. Hier werden pro Tag fast zwei Fahrzeuge gestohlen. Ein fast sechs Mal so hoher Wert wie im Bundesdurchschnitt.

Erklären lässt sich dies unter anderem mit der idealen Lage und Verkehrsanbindung. In der Regel sind für diese Diebstähle sehr gut organisierte Diebes- und Hehlerbanden verantwortlich. Und die wollen die Fahrzeuge schnellstmöglich ins Ausland verfrachten und weiterverkaufen - seien es nun Länder im Westen wie Holland oder im Osten wie etwa Polen.  

Diebstahl: Autobesitzer im Süden und Südwesten mit dem geringsten Risiko    

Am wenigsten Fahrzeuge werden laut der Auswertung übrigens in den beiden baden-württembergischen Städten Reutlingen (Klau-Rate von 7,0) und Stuttgart (9,9) entwendet. Auch in Erlangen (12,9) und München (13,7) ist - trotz der Fülle an potenziellen Objekten der Begierde - das Risiko, bestohlen zu werden, vergleichsweise sehr gering.   

Insgesamt kam die Auswertung zu dem Ergebnis, dass die Unterschiede zwischen den Großstädten teilweise riesig sind und massiven Veränderungen unterliegen. Auf Zahlen bezogen heißt das: in 47 von 80 Städten sind die Zahlen rückläufig. In Erlangen beispielsweise hat sich die Zahl mehr als halbiert. Und auch in Stuttgart und Leverkusen sank die Zahl um 50 Prozent.

Apropos Diebstahl: Der GDV rät, Cabrios niemals offen und unbewacht stehen zu lassen. Wie Sie sich grundsätzlich gegen Autodiebstahl schützen, erfahren Sie hier.

Die irrsten Autofahrer der Welt

Scheibenwischer kaputt?! Mit einer Paketschnur per Handbetrieb war ein Autofahrer bei Regen auf der Autobahn unterwegs.
Scheibenwischer kaputt?! Mit einer Paketschnur per Handbetrieb war ein Autofahrer bei Regen auf der Autobahn unterwegs. © Polizei
Ein toter Walhai wird auf einem Traktor zu einem Fischgroßmarkt in Xiangzhi (China) transportiert. Ein einheimischer Fischer hatte den Walhai aus dem Meer gezogen. Anfangs war der Mann überzeugt, dass ihm ein "Seeungeheuer" ins Netz gegangen wäre. 
Petri Heil! Ein toter Walhai wird auf einem Traktor zu einem Fischgroßmarkt in Xiangzhi (China) transportiert. Ein einheimischer Fischer hatte den Walhai aus dem Meer gezogen. Anfangs war der Mann überzeugt, dass ihm ein "Seeungeheuer" ins Netz gegangen wäre.  © AFP
Polizei stoppt pinken Opel im "Pozilei"-Design.
Polizei stoppt pinken Opel im "Pozilei"-Design. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie in um 1.30 Uhr am Sonntagmorgen in Hüllerup bei Flensburg einen besonderes Fahrzeug stoppten. Und zwar einen rosafarbenen Opel. Hinter dem Steuer saß eine junge Fahrerin. © dpa/ Polizei Flensburg
Man muss schon sehr genau hinsehen, um zu begreifen, was der 47-Jährige aus Polen alles auf seinen 40-Tonner geladen hat: Auto auf Laster auf Laster auf Laster, also drei Fahrzeuge hatte der Lkw-Fahrer auf- und ineinander geladen. Der Polizei Krefeld fiel das ungewöhnliche Gespann auf, als der Mann gerade dabei war, einen weiteren Transporter auf den Anhänger seines Lastzuges zu laden. © Pol Krefeld
3 Laptops im Lkw
Bei einer Routinekontrolle stoppte die Schweizer Polizei am Montag einen Lastwagen mit drei Laptops im Führerhaus. Was einen normalen Menschen schon am Schreibtisch überfordert, praktizierte der Lasterfahrer ganz selbstverständlich hinterm Steuer auf der Autobahn. © Polizei Kanton Solothurn
Da die Hecktüren des Transporters trotz der Millimeterarbeit beim Einpacken nicht ganz zugingen, fiel die Ladung einer Streife der Autobahnpolizei auf. Die beiden kasachischen Fahrer hatten einen Mittelklassewagen auf die Seite gelegt und passgenau hochkant in ihren Kleintransporter geschoben. © Polizei/dpa
Zwei junge Autofreaks haben sich im Kreis Vechta mit einem umgebauten Auto der besonderen Art eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Auspuff des Wagens ragte vorne aus der Motorhaube. Auch über das selbst gemalte Kennzeichen aus Pappe staunten die Beamten nicht schlecht. © Polizei/dpa
Manchmal muss selbst die Polizei noch staunen: Ein Autofahrer hat in Bremervörde eine Badewanne hinter sich hergezogen. Der Anhänger schlingerte an einem langen Seil hin und her. Funken flogen in alle Richtungen. In der Wanne saß ein Mann mit Motorradhelm. © dpa
In Österreich hat es Niko Alm, ein Anhänger der Spaßreligion "Fliegendes Spaghettimonster" mit Nudelsieb auf dem Kopf auf seinen Führerschein geschafft. Er habe gesehen, dass man bei Passfotos ausnahmsweise ein Kopfbedeckung tragen dürfe, wenn diese religiös begründet sei. © Polizei
Auto mit Baumstämmen beladen
Bei einer Kontrolle in Eisenach hat die Polizei einen mit sechs Baumstämmen beladenen Kleinwagen aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer hatte seinen Ford Fiesta mit zweieinhalb Meter langen Stämmen beladen, die weit aus dem Kofferraum herausragten. Die Stämme hatten einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern und die Ladung war nicht gesichert. © Polizei/dpa
Das Wrack eines Pkw Jaguar wird von Tauchern der hessischen Wasserschutzpolizei aus dem Main bei Kelsterbach geborgen. © Polizei/dpa
Bei Vollbremsung Genickbruch: Die Aachener Polizei hat ein höchst riskant beladenes Auto zweier Handwerker in Aachen angehalten. Zwei Stuckateure hatten eine lange Leiter durch den offenen Kofferraum über den Kopf des Beifahrers gelegt und den Hals quasi als Halterung genutzt. © Polizei/dpa
Ist der Fahrer dieses Wagens ein wahrer Einparkkünstler? Urteilen Sie selbst. © herne
Der Mann aus Norwegen war von Polizisten gestoppt worden, als er mit Rollskiern auf der Autobahn unterwegs war, um Benzin für sein liegen gebliebenes Auto zu holen. Nach einer Verwarnung musste der Mann seinen Weg zu Fuß fortsetzen. © Polizei
Ist dieser Trabi etwa zu überladen? © dpa
VW Polo Couch Sofa an Bord
Unglaublich, was so alles in einen VW Polo (viele denken, das muss doch ein Golf sein) passt. Ein Autofahrer hatte neben seiner Frau eine komplette Couchgarnitur in seinen Wagen gepackt. Doch die Polizei stoppte den Transport.  © Polizei
Ein 24-jähriger Autofahrer hatte in den Kofferraum seines Kleinwagens einen Jetski geladen.
Komplett vom Kurs abgekommen ist wohl dieser Autofahrer: Mit einem Jetski an Bord und offener Heckklappe war der Wassersportler auf der Autobahn unterwegs. © Polizei
Panzer
Das braungrüne Tarnmuster auf dem Wagen hat wenig genutzt. Eine Streife der Polizeiautobahnstation Südhessen fiel der „Panzer“ sofort ins Auge. © Polizei
Panzer
Bei dem kuriosem Gefährt handelte es sich jeoch eigentlich um einen umgebauten Ford Galaxy im Camouflage-Look. Der 26-jährige britische Autobesitzer hatte einen „Geschützturm“ mit passendem Rohr auf das Dach montiert und den Van komplett in Tarnfarben umlackiert.  © Polizei
Pony auf dem Rücksitz: Die Polizei Koblenz stoppte den ungewöhnlichen Transport
Pony auf dem Rücksitz: Die Polizei Koblenz stoppte den ungewöhnlichen Transport. © POL Koblenz
Mit einer Lichterkette hinter seiner Windschutzscheibe hat ein Autofahrer die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich gezogen. Dazu hatte der Mann noch nachtaktive Nager an Bord. Die Hamster habe der 29-Jährige nicht allein zu Hause lassen wollen. © Polizei

mop

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