ADAC klärt auf

Was gilt für Autofahrer, wenn das Verkehrsschild mit Schnee bedeckt ist?

Ob das Schild trotz Schnee als erkennbar gilt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
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Ob das Schild trotz Schnee als erkennbar gilt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Sind Verkehrszeichen vom Schnee bedeckt, sind sie in vielen Fällen trotzdem gültig. Der ADAC erklärt die Rechtslage und was Autofahrer dazu wissen sollten.

Im Winter* haben Autofahrer oft das Nachsehen. Bei heftigen Schneefällen kommen selbst die Räumdienste nicht mehr hinterher, und so sind auch Verkehrsschilder manchmal von Schnee bedeckt und nicht immer eindeutig zu erkennen. Experten des ADAC erklären, was Autofahrer in solchen Situationen wissen sollten:

Leicht erkennbare Verkehrsschilder auch bei Schnee gültig

Verkehrszeichen, die von Schnee bedeckt sind, bleiben in der Regel trotzdem gültig. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass zumindest Anwohner die Bedeutung der Schilder trotzdem kennen – deshalb müssen sie sich weiterhin an entsprechende Beschränkungen halten. „Verschneite Verkehrsschilder bleiben dann gültig, wenn Sie deren Bedeutung anhand der Form eindeutig erkennen können. Dazu gehören beispielsweise das charakteristische achteckige Stoppschild oder das auf der Spitze stehende, dreieckige Verkehrszeichen ‚Vorfahrt achten‘“, informiert der ADAC.

Bei anderen dreieckigen Gefahrenzeichen oder bei runden Schildern, etwa Tempolimits, könne jedoch nicht zwingend erwartet werden, dass ortsfremde Autofahrer sie komplett verdreckt oder zugeschneit noch erkennen können.

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Geblitzt und Schild war nicht lesbar? Beweislast kann laut ADAC problematisch sein

Natürlich müsse kein Autofahrer seine Fahrt unterbrechen, aussteigen und ein verschneites Schild freikratzen. Die Experten raten: „Halten Sie sich aber immer an die Regeln der Straßenverkehrsordnung (StVO) – beachten Sie also die allgemeinen Tempolimits innerorts und außerorts und fahren Sie mit angepasster Geschwindigkeit.“ Sie sagen: „Werden Sie dann zum Beispiel mit Tempo 50 auf einer Strecke geblitzt, auf der 30 km/h gelten, kann das ohne Folgen bleiben. Ein Problem ist allerdings die Beweislast.“

Denn wer auf unbekannter Route geblitzt wird, müsse glaubhaft machen, dass das Schild nicht lesbar war. Die Beweisführung könnte schwierig werden. Bei stationären Blitzern sei das in der Regel nur im Nachhinein möglich. Grundsätzlich rät der ADAC dazu, die allgemeinen Tempolimits innerhalb und außerhalb geschlossenen Ortschaften zu beachten.

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ADAC: Als Autofahrer Tempo immer an Straßenverhältnisse anpassen

Unabhängig von Tempovorschriften gelte immer: Autofahrer dürfen nur so schnell fahren, dass Sie das Fahrzeug ständig beherrschen. „Passen Sie die Geschwindigkeit den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie Ihren persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung an.“ (ahu) *hna.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Quellen: ADAC, dpa

Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
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Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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