Versicherung

Auto überflutet: Wer für Wasserschäden zahlt

+
Das Hochwasser der Donau in Passau hat die Straßen überflutet.

Die Lage ist Ernst - der Dauerregen hält die Einsatzkräfte in Atem. Auch Autobesitzer sollten die Hochwasserwarnungen nicht ignorieren, ansonsten riskieren sie ihren Kfz-Versicherungsschutz.

Parken sie ihr Fahrzeug in Bereichen, für die Hochwasser vorhergesagt wurde, kommen Versicherer unter Umständen nicht für Wasserschäden am Wagen auf, betont Kathrin Jarosch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Kasko für Totalschaden

Autos, die trotz aller Vorsicht überflutet wurden, sind meist nur noch Schrott. Der Totalschaden ist über die Teilkaskoversicherung abgedeckt, beschädigte Dachkoffer und Kindersitze ebenfalls. „Versicherte müssen nur die vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen und werden auch nicht zurückgestuft“, sagt Jarosch. Nur die Bergungsund Abschleppkosten bleiben ihnen nicht erspart, wenn sie keinen separaten Schutzbrief abgeschlossen haben. Betroffene Autobesitzer melden den Schaden am besten umgehend ihrer Versicherung. Zur Schadensdokumentation ist ein Foto sinnvoll, rät Jarosch.

Keinesfalls starten

Auf keinen Fall darf ein überschwemmtes Fahrzeug gestartet werden, warnt der Versicherer Allianz. Ein Fachmann müsse die Batterie abklemmen. Betroffene sollten nur das Wasser aus dem Fahrzeug ablaufen lassen. Trockungsversuche etwa mit einem Föhn seien gefährlich. Auch sollte man die Innenverkleidung nicht ausbauen, da diese sich verziehen könne und später nicht mehr eingebaut werden könne.

Hochwasseralarm zum Sommeranfang in Deutschland

Hochwasseralarm zum Sommeranfang in Deutschland 

mm

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.