In Rodaborn an der A9

Autobahnraststätte will Weltkulturerbe werden

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Die Autobahnraststätte in Rodaborn an der A9 soll Weltkulturerbe der Unesco werden.

Die Autobahnraststätte in Rodaborn an der A9 soll Weltkulturerbe der Unesco werden. Das klingt vielleicht ein wenig ausgefallen, doch der Imbiss hat eine lange Geschichte.

Die Betreiberin Christina Wagner wolle einen entsprechenden Antrag bei der Unesco in New York und Deutschland stellen, meldete der Sender MDR-Thüringen am Mittwoch in Erfurt. Nach Wagners Recherchen sei der kleine Imbiss an der Autobahn 9 Berlin-München nahe der Anschlussstelle Triptis wahrscheinlich die älteste Autobahnraststätte der Welt.

Das Haus war 1928 als Erholungsheim und Ausflugslokal errichtet worden, seit 1936 ist es Autobahnraststätte. Und damit wohl die auch die erste Autobahnraststätte in Deutschland.

Seit dem sechspurigen Ausbau der A9 trennt ein Zaun den traditionsreichen Imbiss vom Parkplatz. Wagner darf Kunden nur über den Zaun hinweg bedienen, selbst die Öffnung der vorhandenen Notfalltüren ist ihr untersagt. Deswegen befindet sich Wagner seit Jahren im Rechtsstreit mit den Behörden. Dagegen hatte sie Petitionen im Landtag und auf Bundesebene eingereicht, die aber abgelehnt wurden. Jetzt bleibe nur noch die Klärung auf europäischer Ebene, sagte die Betreiberin dem MDR.

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KNA/ml

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