Bei Fahrt durch Nebelschwaden Abblendlicht anstellen

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Abblendlicht einschalten - das gilt bei Nebel meist auch für Autos mit Lichtautomatik. Foto: Christoph Schmidt

Bad Windsheim (dpa/tmn) - Jetzt im Herbst geraten Autofahrer wieder öfter in Nebelfelder. Dann gilt es, richtig zu reagieren. Mit Fernlicht zum Beispiel macht man alles nur noch schlimmer.

Geraten Autofahrer in leichte Nebelfelder, reicht das normale Tagfahrlicht für eine gute Sicht meist nicht mehr aus. Darauf weist der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) in Bad Windsheim hin. Stattdessen sollten Fahrer das Abblendlicht einschalten. Das gilt meist auch für Fahrzeuge mit Lichtautomatik: Denn diese aktiviere das Abblendlicht häufig zu spät. Der Fahrer schaltet es also besser direkt manuell ein, wenn er jetzt im Herbst wieder häufiger durch Nebelschwaden fährt.

Falsch ist, in diesen Situationen das Fernlicht anzustellen. Denn die Wassertröpfchen reflektieren die Strahlen - der Fahrer blendet sich mit dem Licht selbst. Für sehr dichten Nebel sind Nebelscheinwerfer die richtige Wahl.

Die Nebelschlussleuchte darf nur ab einer Sichtweite unter 50 Metern angestellt werden, da man sonst die nachfolgenden Fahrer blendet. Der ARCD rät, sich zur Einschätzung der Sichtweite an den Leitpfosten am Straßenrand zu orientieren. In der Regel stünden diese in einer Entfernung von 50 Metern zueinander. Wichtig sei dann auch, die Geschwindigkeit auf maximal 50 km/h zu drosseln. Und eigentlich selbstverständlich: Regelmäßiges Scheibenwischen sorgt zusätzlich für bessere Sicht.

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