Entwicklung

Preise klaffen auseinander: Diesel wird immer günstiger – Benzin-Kosten steigen

Zapfpistolen für verschiedene Kraftstoffarten hängen an einer Zapfsäule an einer Tankstelle.
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Zapfpistolen für verschiedene Kraftstoffarten hängen an einer Zapfsäule an einer Tankstelle.

An der Zapfsäule steigt die Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel immer weiter an. Die aktuellen bundesweiten Preise vergleicht der ADAC – und liefert Hintergründe.

  • Die Sprit-Preise sind während der Corona-Pandemie stark gefallen.
  • Während die Kosten für Benzin wieder ansteigen, fällt der Preis für Diesel.
  • Woher rührt die wachsende Preis-Differenz?

Über niedrige Sprit-Kosten dürfen sich aktuell vor allem Diesel-Fahrer* freuen. Im Vergleich zur Vorwoche ist der Preis erneut um 0,4 Cent gesunken, liegt nun also im Bundesdurchschnitt bei 1,072 Euro pro Liter, wie der ADAC informiert. Im Gegensatz dazu steigt der Preis von Super E10 immer weiter an: Im Bundesdurchschnitt stiegen die Kosten pro Liter im Vergleich zur Vorwoche um 0,6 Cent auf aktuell 1,254 Euro an den Zapfsäulen. Die Preisdifferenz wischen Diesel und Benzin, die schon in den Vorwochen erkennbar war, setzt sich damit weiter fort.

Benzin und Diesel: Preise entwickeln sich immer weiter auseinander

Laut ADAC ist die Entwicklung der Kraftstoffpreise vor allem auf die Rohölnotierungen und dem Dollar-Kurs zurückzuführen. Ein Barrel der Sorte Brent ÖL koste derzeit knapp 46 Euro und sei damit weiterhin auf einem konstanten Niveau. Dem stünde ein weiterhin starker Euro gegenüber, der momentan bei 1,18 Dollar steht und sich unverändert in der Nähe seines Zwei-Jahres-Hochs befindet.

Eine Infografik des ADAC zeigt den Verlauf des Diesel- und Super E10-Preises im letzten Jahr. Insgesamt sind die Sprit-Preise im Vergleich zum Vorjahr gesunken – ungefähr um zwei Cent sowohl bei Diesel als auch E 10. Wobei Diesel schon immer etwas niedriger lag als E 10. Der Preissturz kam Anfang des Jahres zu Beginn der Corona-Pandemie.

Grafik der Sprit-Preise vom ADAC.

Auch interessant: Wie weit kann man noch fahren, wenn die Tankanzeige aufleuchtet.

Sprit-Preise: Wann kann ich am günstigen tanken?

Generell empfiehlt der Automobilclub, dass Autofahrer sich vor dem Tanken über die Spritpreise informieren sollten. Je nach Tankstelle und Tageszeiten können hier große Unterschiede vorliegen. Allgemein ist das Tanken zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Wer zu dieser Stunde tankt, spart bares Geld.

Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
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Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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