USA wollen"Black Box" für Autos

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Die Daten aus der Black Box sind nach Flugzeugunglücken von großer Bedeutung. 

Nach der Pannenserie des japanischen Autoherstellers Toyota wollen US-Kongressabgeordnete strengere Sicherheitsstandards für Neuwagen einführen.

Den Gesetzesvorhaben zufolge sollen Autos in den USA künftig unter anderem eine “Black Box“ enthalten, die wie bei Flugzeugen Daten über einen Unfallhergang aufzeichnen soll, berichtet die “New York Times“ (Freitag). Zudem solle es den Fahrern künftig möglich sein, ihr Auto auch dann zu stoppen, wenn der Motor noch voll aufdreht.

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In den zwei parallel vorgelegten Vorschlägen von Henry A. Waxman aus dem Repräsentantenhaus und Senator John D. Rockefeller ist unter anderem vorgesehen, dass die Verkehrsbehörde einen sofortigen Rückruf defekter Fahrzeuge anordnen kann. Außerdem sollen die Hersteller für jeden verkauften Wagen eine Sicherheitsgebühr von drei Dollar abführen, die zur Finanzierung der verstärkten Behördenaufsicht dienen soll.

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Es ist dem Bericht zufolge das erste Mal in fast zehn Jahren, dass sich der US-Kongress mit den Sicherheitsstandards in der Autoindustrie beschäftigt. Damals gab es tausende teils tödliche Unfälle mit Ford-Fahrzeugen, die mit defekten Firestone-Reifen in Zusammenhang gebracht wurden. Toyota musste wegen verschiedener Probleme mit Gaspedalen, rutschenden Fußmatten, fehlprogrammierten Bremssystemen und der Lenkung weltweit rund 8,5 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen.

dpa

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