BMW baut Carsharing-Angebot aus

München - Der Autokonzern BMW will sein Carsharing-Programm deutlich ausbauen. Sowohl in Deutschland als auch in den USA sei eine Expansion in weitere Städte geplant.

Das berichtet die Branchenzeitung „Automobilwoche“. „Wir wollen in den USA im kommenden Jahr beginnen, haben aber den Umfang noch nicht festgelegt“, bestätigte ein BMW-Sprecher am Sonntag.

„Wir sind soweit: Wir haben die Technik, die Mannschaft und eine eigene Firma in den USA gegründet“, sagte BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer der Zeitung. In Amerika bietet der Autobauer bislang nur in San Francisco Autos zur Kurzzeitmiete an. Derzeit prüft das Unternehmen einzelne Städte in den USA und Europa auf ihr Potenzial.

Auch in Deutschland, wo BMW bislang in vier Städten gemeinsam mit dem Autovermieter Sixt Carsharing anbietet, sei eine Ausweitung geplant. „Wir haben uns darauf verständigt, DriveNow auszurollen“, sagte Schwarzenbauer. Neben den bisherigen Standorten Berlin, München, Düsseldorf und Köln ist dem Bericht zufolge unter anderem ein Start in Hamburg geplant.

Die Autohersteller fassen auf dem wachsenden Markt für Kurzzeitmiete zunehmend Fuß. Nach Angaben des Bundesverbands Carsharing zogen die Angebote von Daimler, BMW und Citroën 2012 etwa drei Viertel der Neukunden an. Insgesamt nutzten im vergangenen Jahr rund 453.000 Autofahrer in Deutschland mindestens einmal Carsharing.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.