Darf man das überhaupt?

BMW: Neue Funktion soll Fahrer vor Strafzetteln bewahren

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Ein spezielles Abo soll BMW-Fahrer vor Strafzetteln bewahren.

BMW plant eine Blitzerwarnung als Abo in den Autos zu integrieren. Fahrer sollen somit frühzeitig vor Blitzern gewarnt werden.

Die Technik in Autos wird immer ausgereifter, die Systeme immer smarter. Inzwischen werden Updates für Autos ausgerollt wie für die Betriebssysteme unserer Smartphones. Jüngstes Beispiel: Das Betriebssystem OS7 von BMW* erhielt kürzlich ein Update – das größte und umfangreichste aller bisherigen, ausgeliefert an über 750.000 Fahrzeuge weltweit. Die Autos müssen dafür nicht in die Werkstatt, ja sie müssen nicht einmal mit dem WLAN verbunden sein – „Over The Air“ heißt die Technik und sie ermöglicht das Ausspielen der Updates, wie der Name schon sagt, „über die Luft“. Ebenfalls nennenswert: Die Updates beschränken sich nicht nur auf die dem Auto inhärenten Systeme, also das Infotainment-System, sondern das ganze Auto. Die damit einhergehenden Möglichkeiten sind schier endlos – und BMW überlegt gerade, diese an ein Abo-Modell zu koppeln.

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BMW: Zusätzliche Features durch Abonnements?

Die Idee bei BMW: Nach dem Kauf des Neuwagens können bestimmte Features via Abonnement hinzugebucht werden. Zum Beispiel die Möglichkeit, eine Sitzheizung über den Winter hinweg buchen. Oder die Fahrweise mittels eines Abstandsregeltempomats an einen veränderten Arbeitsweg anpassen. Wie „Automative News“ berichtet, arbeitet BMW derzeit an einem neuen Feature, das es BMW-Fahrern ermöglichen soll, nicht mehr geblitzt zu werden.

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Das Warnsystem reagiert auf Blitzer dynamisch

Indem der Fahrer in Echtzeit gewarnt wird, dass sich vor ihm ein Blitzer befindet, soll er rechtzeitig vom Gas heruntergehen können, um einen Strafzettel zu vermeiden. Die Warnung erscheint dabei auf dem in der Windschutzscheibe integriertem Display. Der Knackpunkt hinter dem System: Anders als vergleichbare Blitzerwarnungen verlässt sich BMW nicht auf Karten, die von Usern ausgefüllt und bestückt werden, sondern auf eigene Technik. Eingebaute Radar- und Lasersensoren sollen in Verbindung mit einem internen Speicher aller festen Blitzer den Fahrer stets warnen können, wenn sich ein Blitzer nähert – auch mobile Blitzer. Dafür verlangt der Autohersteller jedoch eine monatliche Abo-Zahlung. Genauere über das Modell ist jedoch noch nicht bekannt. (fh)

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Knigge für E-Auto-Fahrer: Mit diesen Tipps fährt es sich einfach besser

Nissan Leaf an einer Ladesäule.
1. Teilen: Geben Sie das eigene Know-how an andere E-Auto-Fahrer in Foren und Apps weiter, zum Beispiel, wenn neue Ladestationen eröffnet werden. © Nissan
Eine bessere digitale Zusammenarbeit der Behörden soll das Antragsverfahren für E-Autos beschleunigen. Foto: Roland Weihrauch/dpa
2. Rücksicht nehmen: An öffentlichen Ladestationen nie das Ladekabel aus anderen E-Autos-ziehen. Das ist rücksichtslos und kann zudem zu Beschädigungen führen. © Roland Weihrauch
Symbol von E-Lade-Parkplatz
3. Parken: Auch wenn E-Autos an Ladestationen oft gratis parken, sollte man sein Auto nicht dort abstellen, wenn man es nicht laden will. Ein anderer E-Auto-Fahrer könnte den blockierten Platz dringend gebrauchen und ist froh über den Platz am Stecker. © dpa/Patrick Pleul
Autos mit Plug-in-Hybridtechnik kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einer E-Maschine und einem Akku. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
4. Akkupflege: Die Batterie nicht vollständig entleeren. Steht der Wagen längere Zeit, sollte man etwa alle 90 Tage auf 80 Prozent laden und dabei den Long-Life-Mode anwenden (siehe Bedienungsanleitung). © Patrick Pleul
Im Inneren eines Teslas drückt ein Mann auf den Touchscreen.
5. Planung: Ladestopps unterwegs können mit diversen Apps und Kartendiensten gut geplant werden. Oft sind die Stationen auch im bordeigenen Navi einprogrammiert. © dpa/Sven Hoppe
Ein weißer Tesla wird an einer Elektroladesäule aufgeladen (Symbolbild).
6. Kommunikation: Wer nur für kurze Zeit laden muss, kann am Auto eine Notiz hinterlassen, wie lange man noch an der Ladestation stehen wird – das hilft den Wartenden bei ihrer Planung. © Friso Gentsch/dpa
Ein Mann misst den Reifendruck während sein Elektroauto auflädt.
7. Reifendruck: Am energieeffizientesten fährt man mit dem vom Hersteller empfohlenen Reifendruck. © dpa/Bernd Weißbrod
Getestet wurden stichprobenartig 20 Gerätegruppen. Oft liegt der Stromverbrauch höher als erwartet. Foto: Tobias Hase
8. Ladeoptionen: Wer seine Fahrten vorausplanen kann, nutzt alle Möglichkeiten des Aufladens: Haushaltststeckdose, Wallbox und Schnellladesäule. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch den Akku. © dpa/Tobias Hase
Müll liegt neben einem Parkplatz
9. Rücksicht: Öffentliche Ladesäulen sollte man pfleglich behandeln, damit der nächste E-Auto-Fahrer ebenfalls problemslos Strom nachladen kann. Auch wenn die Station etwas abgelegen ist – sie ist kein Müllabladeplatz! © dpa/Uwe Zucchi

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