Explosive Akkus?

Brandgefahr bei Elektrobussen: München zieht Mercedes-Fahrzeuge aus Verkehr

Gelenkbus Mercedes eCitaro in München
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In München derzeit nicht unterwegs: der Gelenkbus Mercedes eCitaro (Symbolbild)

Nach dem Brand in einem Stuttgarter Busdepot zieht die Münchner Verkehrsgesellschaft einen Teil ihrer Akku-Busse aus dem Verkehr. Bestand Gefahr für Passagiere?

München – Sind Elektrofahrzeuge besonders durch Brände gefährdet? Immer wieder kommt es zu spektakulären Fällen, bei Pkw ebenso wie bei Bussen des öffentlichen Nahverkehrs. So brannten vor einiger Zeit in Düsseldorf und später auch in Hannover Busdepots aus, in denen unter anderem Elektrobusse geparkt waren und geladen wurden. Auch wenn die Ursachen für die Feuer noch nicht endgültig geklärt sind, fiel der Verdacht schnell auf die Strom-Busse – konkret auf deren Akkus.

Nach dem letzten dieser Fälle in Stuttgart, wo im Depot 25 Busse komplett ausbrannten, ziehen die ersten Verkehrsbetriebe Konsequenzen aus den Bränden – und Elektrobusse aus dem Verkehr. So reagierte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), indem sie die Fahrzeuge des gleichen Typs außer Betrieb setzte, wie 24auto.de* berichtet. Bei den betroffenen handelt es sich um zehn Gelenkbusse vom Typ Mercedes-Benz eCitaro, die von der Daimler-Tochter Evobus produziert werden. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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