Bremsen defekt: BMW ruft 122.000 Motorräder zurück

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BMW ruft auch Modelle der Boxerbaureihe zurück.

München - BMW ruft wegen Bremsproblemen weltweit 122.000 Motorräder zurück. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher am Dienstagabend. Welche Modelle betroffen sind:

Bei den betroffenen Fahrzeugen könne durch Vibrationen im Fahrbetrieb nicht völlig ausgeschlossen werden, dass eventuell verspannt eingebaute Bremsleitungen undicht werden und in der Folge Bremsflüssigkeit austritt.

In diesem Fall sinkt der Bremsflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter der Vorderradbremse, wie es weiter heißt. Falls das Auslaufen der Bremsflüssigkeit beziehungsweise das Leeren des Ausgleichsbehälters vom Fahrer nicht bemerkt würde, könnte die Vorderradbremse ausfallen. Die Hinterradbremse sei von diesem Sachverhalt unberührt.

In Deutschland sind der Mitteilung zufolge knapp 24 000 Motorräder betroffen, weltweit knapp 122 000. Es handelt sich um die K 1200 GT sowie Modelle der Boxerbaureihe aus dem Produktionszeitraum August 2006 bis Mai 2009.

Paul Winterer

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