Sofern Urlaub wieder möglich ist

Campingbusse sind beliebt – ADAC verrät, welche Modelle besonders gefragt sind

Praktisch: Ein Campingbus mit aufklappbarem Dach.
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Praktisch: Ein Campingbus mit Aufstelldach.

Immer mehr Camping-Neulinge interessieren sich für einen Campingbus, wie der ADAC berichtet. Diese Wohnmobile sind bei den Deutschen besonders gefragt.

Mit dem Campingbus oder dem Wohnmobil* raus in die Natur: Die Lust der Deutschen aufs Camping scheint nicht abzureißen. Der Campingboom wurde in Zeiten von Corona noch größer, wie der ADAC berichtete. Schon im Jahr 2020 hatte sich gezeigt: Gerade in Corona-Zeiten war das Campen bei vielen Deutschen beliebt. Der ADAC spricht von einem „enormen Zuwachs“ bei den Wohnmobilen. So habe der Caravaning Industrie Verband (CIVD) im vergangenen Jahr 78.055 Neuzulassungen und damit plus 44,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gemeldet. „Insgesamt wurden erstmals mehr als 100.000 Freizeitfahrzeuge (also Reisemobile und Caravans) in Deutschland binnen eines Kalenderjahres neu zugelassen: 107.203 (+32,6%)“, heißt es in der Mitteilung des ADAC konkret. Bei den Wohnwagen fiel der Zuwachs demnach geringer aus: „29.148 Neuzulassungen (+8,2 Prozent), hier hatten sich Familien als wichtigste Caravan-Käufergruppe im Frühjahr noch zurückgehalten.“

Ab wann und in welcher Form wieder gecampt werden kann, hängt natürlich von der weiteren Entwicklung der Corona-Lage in den kommenden Monaten ab. Die Experten stellen fünf Camping-Trends für die Saison 2021 vor:

Fünf Camping-Trends 2021 laut ADAC-Experten

1. ADAC: Wohnmobil-Boom könnte weitergehen – Prognose für 2021

Wie steht es wohl mit dem Bedarf an neuen Wohnmobilien in diesem Jahr? Auch für 2021 erwartet der CIVD weiterhin eine hohe Nachfrage, heißt es auf ADAC.de (Stand: 28. Januar 2021). Zudem hätten viele Käufer Fahrzeuge längst bestellt, die nun im Frühjahr neu zugelassen werden. Individuelles Reisen mit Wohnmobil oder Caravan sei eben in Corona-Zeiten „eine besonders sichere Urlaubsform“ , sagt CIVD-Präsident Hermann Pfaff ADAC.de zufolge zu dem anhaltenden Boom.

Prognosen seien für dieses Jahr angesichts der Corona-Situation schwierig, der Verband erwarte aber, dass sich der positive Trend grundsätzlich so fortsetzt, wie es auf ADAC.de weiter heißt. „Unter dem Vorbehalt, dass es keine großen Rückschläge in der Bekämpfung der Pandemie gibt“, die beispielsweise Reisen im zweiten Quartal verhindern oder die Produktion der Fahrzeuge beeinträchtigen, „gehen wir von einem Wachstum von um 10 Prozent bei den Freizeitfahrzeugen insgesamt aus“, so Pfaff demnach. Dem Bericht zufolge rechnet der Verband bei den Wohnmobilen mit einem Plus von etwa 12 Prozent.

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2. ADAC: „Spitzenreiter“: Junge Camper – kleine Kastenwagen und Vans

Immer mehr junge Menschen interessieren sich den Experten zufolge fürs Campen, darunter viele komplette Camping-Einsteiger. Im Trend liegen bei den Jüngern zum Beispiel die modernen Kastenwagen, die man zum Urlauben, aber auch im Alltag gut fahren und nutzen kann. „Durch die zusätzlichen jüngeren Zielgruppen hat sich die Nachfrage nach kompakten Einsteigermodellen noch verstärkt. Kastenwagen und Vans machen inzwischen fast die Hälfte (47,5 Prozent) der Wohnmobil-Neuzulassungen aus“, heißt es auf ADAC.de. Die jüngere Zielgruppe könnte sich zum Beispiel für einen Mercedes Marco Polo oder den VW California interessieren. In Städten wie München oft gesehen ist auch der VW Bulli. Auch ein gebrauchter Bus für alle Freizeitaktivitäten ist gerade für junge Familien gewiss eine Option.

3. ADAC: „Trend nach oben“: Aufstelldach an Campingbussen und Dachzelte

Bei den kompakten Modellen, die speziell Jüngere und Einsteiger interessieren, zeige sich laut CIVD vor allem ein Trend, wie es auf ADAC.de außerdem heißt: Ein Aufstelldach, das zusätzliche Schlafplätze biete. Denn praktisch sind solche Campingbusse mit Aufstelldach gerade auch in der Stadt, weil man mit ihnen trotzdem noch ins Parkhaus kommt, ohne oben mit dem Fahrzeugdach oben anzustoßen. Ein anderer Trend, nach oben hin Platz zu schaffen, sind demnach Dachzelte. „Über 50 Hersteller vertreiben in Deutschland bereits derartige Zelte, die auf dem Fahrzeugdach montiert werden – vom Einsteigerexemplar über das aufblasbare Leichtgewicht bis zum Premiummodell für mehrere Tausend Euro“, heißt es auf ADAC.de. Anbringen lassen sich am Campingbus zum Beispiel aber auch Sonnensegel (werblicher Link), die vor dem Camper, wo man zum Beispiel Tisch und Stühle aufstellt, vor Sonne oder Nässe schützen.

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Video: Urlaub mit dem Wohnmobil

4. ADAC: Hybrid-Modelle in Zukunft interessanter – Ladesäulen am Campingplatz

„Derzeit sind fast alle Wohnmobile Diesel“, heißt es auf ADAC.de zwar einerseits. Noch kann man bei alternativen Antrieben im Zusammenhang mit dem Campen noch von keinem wirklichen Trend sprechen. Doch immer mehr Campingplätze würden bereits Ladesäulen an der Parzelle schaffen, kommt ein ADAC-Experte in dem Bericht zu Wort, der mit ausgereiften Hybrid-Modellen bei den Wohnmobilen ab 2022 rechnet.

5. ADAC: Smarte Wohnmobile „weiter im Trend“

Smarte Wohnmobile mit digitaler Vernetzung liegen laut ADAC zudem „weiter im Trend“. Damit lässt sich zum Beispiel vom Strand aus die Klimaanlage im Fahrzeug aktivieren oder im Winter von daheim aus im Fahrzeug rechtzeitig die Heizung aufdrehen. Laut ADAC haben mittlerweile viele Campingfahrzeug-Hersteller in Sachen Konnektivität etwas zu bieten: „Hymer startet aktuell z.B. für seine B-Klasse MasterLine eine neue Connect App, die smarte Wohnraumsteuerung direkt mit Fahrzeuginfos des Mercedes Sprinter bündelt. Neben Kommunikation in Fahrzeugnähe via Bluetooth soll auch die Steuerung aus der Ferne möglich sein.“ (ahu) *hna.de und tz.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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