Clever gepackt ist sicher unterwegs

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Packen mit Köpfchen: Schweres nach unten, Leichtes obenauf. Die Ladung immer sichern.

Im Familienurlaub werden tausend kleine und große Dinge gebraucht, verstaut in Koffern, Taschen, Boxen oder einfach lose ins Auto gestopft. Packen für die Reise ist eine Frage der Sicherheit.

Loses Gepäck schießt bei einer Vollbremsung ungebremst mit dem 50-fachen des Eigengewichts nach vorn. Nur wer mit Köpfchen lädt, reist mit voller Ladung gefahrlos ans Ziel.

Hintenan

In den Kofferraum gehört, was während der Fahrt nicht gebraucht wird. Damit auch alles am Platz bleibt und das Auto nicht gefährlich außer Balance gerät, sorgen Matten für Rutschfestigkeit.

Gepackt wird nach dem Prinzip: Schweres nach unten, Leichtes nach oben – und im Kofferraum möglichst dicht an die Sitzbank und die Seiten. So bleibt der Schwerpunkt niedrig, das Fahrverhalten stabil.

Spanngurte und Gepäcknetze sichern die Ladung zusätzlich, Lücken werden mit Rucksäcken und Kleinteilen gefüllt. In Kombis halten Trenngitter das Gepäck von der Fahrgastzelle fern.

Achtung: Nur fahrzeugspezifische und vom Fachhandel empfohlene Produkte kaufen. Der Fahrer muss in jedem Fall freie Sicht haben, also nicht über die Rücksitzlehnen hinaus packen.

Obenauf

Da geht noch was. Dachboxen schlucken Sperriges und Leichtes. An der Packordnung ändert sich auch hier nichts: die Schwergewichte nach unten und in die Mitte, Hohlräume stopfen, alles mit Spanngurten festzurren.

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Wie viel die Box fasst, steht in der Bedienungsanleitung. Wer wie viel das Auto insgesamt buckeln darf, ergibt sich aus dem „zulässigen Gesamtgewicht“ minus „Leergewicht“. Beide Angaben stehen im Fahrzeugschein.

Mittendrin

Oberstes Gebot: Gegenstände nicht lose herumliegen lassen. Flaschen im Fußraum können beispielsweise unter das Bremspedal rutschen, Kameras auf der Hutablage zu Wurfgeschossen mutieren oder der Griff zum heruntergefallenen Smartphone lebenswichtige Reaktionszeit kosten.

Dafür gibt es Seitenfächer, Getränkehalter, Freisprecheinrichtungen, das Handschuhfach und Rücklehnentaschen.

Schlussendlich

Sind die Siebensachen verstaut, müssen Reifendruck und Scheinwerfereinstellung dem Lastesel angepasst werden. Zum Schluss noch Warndreieck, Sicherheitsweste und Verbandkasten griffbereit deponieren und ab geht’s. (nh)

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