Maßnahmen ändern sich

Weihnachten im Corona-Lockdown: Lockerungen auch für Autofahrer

Mit dem Auto über Weihnachten zu Verwandten fahren – für viele alljährlicher Standard. Wie wird es in diesem Corona-Jahr?
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Mit dem Auto über Weihnachten zu Verwandten fahren – für viele alljährlicher Standard. Wie wird es in diesem Corona-Jahr?

Der Lockdown wird zu den Weihnachtsfeiertagen etwas gelockert. Was heißt das für Autofahrer? Welche Regeln gelten jetzt und wie wird sich die Verkehrslage entwickeln?

Der Winter ist für Autofahrer allgemein nicht die angenehmste Jahreszeit. Fahrer müssen vor dem Losfahren ihre Autoscheiben enteisen* und auch während der Fahrt gibt es viele Dinge zu beachten. In Zeiten der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen und Maßnahmen gibt es noch einige weitere Dinge, die beachtet werden müssen. Da gibt es einerseits die generell gültigen Vorschriften, die wegen dem Virus eingehalten werden müssen, andererseits auch die Lockerungen, die die Politik für Weihnachten angesetzt hat.

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Corona-Lockdown an Weihnachten: Was bedeuten die Lockerungen für Autofahrer?

Maximal fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten dürfen sich laut der aktuellen Verschärfung des seit November gültigen Lockdowns treffen. Das gilt selbstverständlich auch fürs Auto. Heißt: Drei Freunde aus verschiedenen Haushalten dürfen nicht zusammen im Auto sitzen. Zwei Pärchen aber, die jeweils eine gemeinsame Wohnung haben und somit jeweils auch als ein Haushalt gelten, dürfen gemeinsam im Auto sitzen – in diesem Fall zu Viert also. Für Weihnachten wird diese Kontaktbeschränkung gelockert. Statt fünf Personen sind zehn Menschen erlaubt – und zwar ohne Beschränkung der Haushalte. Das bedeutet, es dürfen sich über die weihnachtlichen Feiertage maximal zehn Personen aus zehn verschiedenen Haushalten treffen. Das gilt natürlich auch für Autofahrer, die in diesem Zeitraum bis zu neun weitere Personen aus verschiedenen Haushalten befördern dürfen. Übrigens: Weder Verschärfung noch Lockerung der Kontaktbeschränkungen gelten für Kinder unter 14 Jahren.

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Die Folgen für Autofahrer: Inland-Reisen und Massenstaus?

Trotz dieser Lockerungen und der damit einhergehenden Möglichkeit, seine Verwandten ausführlicher zu besuchen, ist laut ADAC damit zu rechnen, dass die Verkehrslage um die Feiertage herum ruhiger sein wird. Denn es ist trotzdem davon auszugehen, dass viele Menschen auf den ausgiebigen Verwandtenmarathon über Weihnachten verzichten. Doch auch die Einschränkungen der Wintersportarten sowie dem vorgezogenem Ferienbeginn sorgen für weniger Verkehr an den Feiertagen. Ob inländische Reisen mit Hotelübernachtungen an Weihnachten möglich sein werden, ist derzeit noch nicht klar – es zeichnet sich aber ab, dass dies wiederum Ländersache sein wird. Reisen ins Ausland schließlich sind grundsätzlich möglich, aber mit einigen Umständen und einer anschließenden Quarantäne bei Rückkehr verbunden. Hier empfiehlt es sich, im Einzelfall jeweils Informationen einzuholen und Vorbereitungen zu treffen. (fh) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert.
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt.
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen.
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Hundemann oder Alien? © mm
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger.
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
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Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
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Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen. © mm
Prozession der Biker
Prozession der Biker: Das "Führungsfahrzeug" kam wohl um ein Bußgeld nicht herum. © mm
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus (2014)
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt. © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig. © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt. © dpa

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