"Tot ist tot"

Schockfotos sollen junge Autofahrer warnen

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Heilsamer Schock? Neue Mecklenburg-Vorpommern setzt auf Unfallfotos und Erfahrungsberichte.

Fotos von Unfalltoten und blutüberströmten Schwerverletzten - mit einem neuen Projekt will die Polizei Mecklenburg-Vorpommern Jugendliche vom Rasen abhalten. 

Bei dem neuen Projekt kommen Polizisten, Feuerwehrleute, Notärzte und Seelsorger zu jeweils eineinhalbstündigen Veranstaltungen an Berufsschulen und Gymnasien. Sie berichten von ihren Einsätzen, Gefühlen und dem Umgang mit dem Erlebten. Vorbild für „Crash Kurs“ ist ein gleichnamiges Projekt, das 2010 in Nordrhein-Westfalen begonnen hat. Der Einsatz der schockierenden Bilder ist nicht unumstritten. Bei der Auftaktveranstaltung am Mittwoch in Schwerin verließen einige Jugendliche weinend vorzeitig den Saal.

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dpa

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