Detroit 2012: Lieber Protzen statt kleckern

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Detroit 2012: Premieren auf der Autoshow NAIAS in (9. - 22.1.2012). Hier präsentiert sich der Mercedes-Benz SL.

Das Motto auf der diesjährigen Auto Show in Detroit steht zwar im Zeichen der Bescheidenheit, doch ein bisschen Show kann kaum schaden.

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Während den Herstellern in den Vorjahren noch die Rezession in den Knochen steckte, ist nun alles auf Wachstum ausgerichtet. Die Verkaufszahlen im wichtigen nordamerikanischen Markt sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen; selbst die gebeutelten US-Autobauer schreiben wieder Gewinne.

Nichts deutet mehr auf die Insolvenzen von General Motors und Chrysler im Sommer 2009 hin oder die zwischenzeitlichen finanziellen Schwierigkeiten bei Ford. Die bedeutendste Branchenmesse des Kontinents öffnet am heutigen Montag ihre Pforten.

Weltpremieren in Detroit 2012

Weltpremieren in Detroit 2012: Autobauer präsentieren ihre Neuheiten für den US-Markt. In Detroit haben viele Modelle noch Benzin im Blut, doch auch Elektro- und Hybrid-Konzepte liegen im Trend.    © dpa/ AP
Die wichtigsten Premieren im Überblick: Die neue Stilikone - der neue Mercedes-Benz SL.  © AP
Mercedes-Benz SL  © dpa/ AP
Sparsamstes Oberklasse-Modell der Welt: Die Hybrid-Offensive von Mercedes-Benz ist erstmals in Detroit 2012 zu sehen.  © Mercedes
Frech: Smart zeigt Pick-up-Studie Smart for-us fährt rein elektrisch mit einer Lithium-Ionen Batterie mit einer Leistung von 17,6 kWh. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 120 km/h.  © Smart
Volkswagen CC 2.0T  © dpa
BMW Stand bei der North American International Auto Show  © dpa/ AP
Ökologisch auch der BMW Active Hybrid 3  © BMW
Mini feiert Weltpremiere des Roadster. Der Mini-Roadster ist in Design und Technik konsequent auf offenen Fahrspaß zu zweit ausgerichtet. Mit der Markteinführung des Roadster wächst die Mini- Familie auf sechs Modelle an.  © BMW Mini
Porsche wird auf der Autoshow NAIAS in Detroit (9. - 22.1.2012) als Weltpremiere die Cabrio-Version des neuen 911 vorstellen.  © Porsche
Das Fahrzeug ist ab März in Deutschland als Carrera und Carrera S zu haben. Die Preise beginnen in Deutschland bei etwas über 100.500 Euro.  © Porsche
Fords Kampfansage in der Mittelklasse: Mit dem komplett neu entwickelten Fusion schickt Ford einen technisch wie optisch fortschrittlichen Herausforderer in das Rennen um die Käufergunst in der oberen Mittelklasse.  © Ford
Das neue Modell wird heute auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit erstmals gezeigt. Später wird der Fusion weltweit die Basis für die nächste Generation des Mondeo stellen, der ab 2013 auch in Deutschland zu haben sein wird.  © Ford
Cadillac präsentiert in Detroit den neuen ATS. Die Mittelklasse Limousine soll ab Sommer 2012 produziert werden.  © AP
Ein Reporter sitzt schon mal Probe im Cadillac ATS  © dpa
Wie alle aktuellen Cadillacs kantig und schnörkellos gezeichnet, misst der Viertürer in der Länge gute 4,50 Meter und bietet Platz für bis zu fünf Personen.  © dpa
Der Geländewagen Jeep Compass  © dpa
In Detroit zeigt Volvo eine Studie des XC60 als Plug-in-Hybrid, dessen Akku nach Angaben des Herstellers in 3,5 Stunden an der Steckdose geladen werden kann.  © dpa

Die Autokonzerne haben sich ihren Messeauftritt einiges kosten lassen. Selbst der schwächste der „Detroit Three“, Chrysler, ist mit einem aufwendigen Stand vertreten. Die Handschrift des neuen Mehrheitseigners Fiat ist dabei unübersehbar: Bistro-Tische und Plexiglas-Barhocker bringen italienisches Flair in den kühlen Norden der Vereinigten Staaten. Auch Kleinwagen vom Typ Fiat 500 sind zu sehen, gleichberechtigt mit riesigen Pick-up-Trucks der US-Marke Ram.

Die größten Messeauftritte haben General Motors und Ford. Das übergroße Logo der GM-Massenmarke Chevrolet ist dabei schon vom anderen Ende der Halle zu sehen, in der sich die gesamte Auto Show abspielt. Die Opel-Mutter rückt daneben vor allem ihre Premiummarke Cadillac ins Scheinwerferlicht, die mit dem neuen Einstiegsmodell ATS den deutschen Rivalen die Kunden abspenstig machen soll. BMW und Mercedes waren im vergangenen Jahr die Premiumkönige in den USA und auch Audi legte kräftig zu.

Während die im US-Markt starken japanischen und südkoreanischen Hersteller eher schlichte Stände aufgebaut haben, lassen es die deutschen Konzerne krachen. Sie haben im vergangenen Jahr bei den Verkäufen in Nordamerika kräftig zugelegt und wollen den guten Lauf fortsetzen. Mini sticht dabei mit der Präsentation seines neuen Roadster heraus. Der kleine Flitzer hängt an der Wand des Stands.

Auffällig ist, dass die in den USA so beliebten Pick-up-Trucks und Geländewagen auf der Messe unterrepräsentiert sind. Sie haben im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte der Gesamtverkäufe von 12,8 Millionen Stück ausgemacht. Auf den Ständen zeigen aber selbst die für ihre Dickschiffe bekannten US-Konzerne vor allem Pkw. Auch BMW stellt keineswegs einen SUV in den Mittelpunkt, sondern seine Hybrid- und Elektroautos.

Steigende Spritpreise und höhere Umweltauflagen, so das Kalkül der Hersteller, wird künftig immer mehr Amerikaner zu einem kleineren Modell greifen lassen. Die Messe läuft bis zum 22. Januar.

Der neue Mercedes SL: Leicht, athletisch, luxuriös

Mercedes Benz SL-Klasse, SL 500
Der neue Mercedes SL: Leicht, athletisch, luxuriös. Der Luxusroadster ist im Vergleich zu seinem Vorgänger in der Länge und Breite um cirka fünf Zentimeter gewachsen. Trotz allem hat das neue Modell an Gewicht verloren.  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL-Klasse, SL 500
Der neue SL ist zum ersten Mal fast vollständig aus Aluminium gefertigt und wiegt bis zu 140 Kilogramm weniger als der Vorgänger. Mercedes-Benz SL 500  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL
Der SL 500 benötigt für einen Sprint 4,6 Sekunden – acht Zehntel weniger als der bisherige SL 500.  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL 350
Das neue V6-Triebwerk des neuen SL 350 schöpft aus unverändert 3499 Kubikzentimeter Hubraum 306 PS (225 kW) und stellt 370 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Der Verbrauch liegt bei 6,8 Litern auf 100 Kilometer und ist damit, laut Hersteller, fast 30 Prozent sparsamer als sein Vorgänger.  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL 350
Luxussportwagen Mercedes-Benz SL 500 kann sich in 20 Sekunden in einen Konzertsaal verwandeln.  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL 350
Mit dem komplett neu entwickelten SL setzt Mercedes-Benz eine Tradition fort, die vor 60 Jahren begann.  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL 350
Mercedes-Benz SL 500. Der neue SL kann schon bestellt werden. Der SL 350 ist für 93.534 Euro und der SL 500 ab 117.096 Euro zu haben.  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL 350
Das neue V6-Triebwerk des neuen SL 350 schöpft aus unverändert 3499 Kubikzentimeter Hubraum 306 PS (225 kW) und stellt 370 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Es begnügt sich mit 6,8 Litern auf 100 Kilometer. Damit verbraucht er, laut Hersteller fast 30 Prozent weniger als sein Vorgänger.  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL 350
Der SL 350 spurtet in 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h.  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL
Mercedes-Benz SL-Klasse, SL 350 Edition 1.  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL 350
Mercedes-Benz SL-Klasse, SL 350 Edition 1.  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL 350
Mercedes-Benz SL-Klasse, SL 350 Edition 1.  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL 350
Mercedes-Benz SL-Klasse, SL 350 Edition 1  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL 350
Mercedes-Benz SL-Klasse, SL 350 Edition 1  © Mercedes Benz
Mercedes Benz SL 350
Mercedes-Benz SL-Klasse, SL 350 Edition 1  © Mercedes Benz
Mercedes-Benz SL 500
Mercedes-Benz SL 500  © Mercedes Benz
Mercedes-Benz SL 500
Mercedes-Benz SL 500  © Mercedes Benz
Mercedes-Benz SL 500
Mercedes-Benz SL 500  © Mercedes Benz
Mercedes-Benz SL 500
Mercedes-Benz SL 500  © Mercedes Benz
Mercedes-Benz SL 500
Mercedes-Benz SL 500  © Mercedes Benz
Mercedes-Benz SL 500
Mercedes-Benz SL 500  © Mercedes Benz
Mercedes-Benz SL 500
Mercedes-Benz SL 500  © Mercedes Benz
Mercedes-Benz SL 500
Mercedes-Benz SL 500.  © Mercedes Benz

dapd

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