Falsch geparkt

14 Verkehrsverstöße pro Stunde: So achtlos sind Paketboten auf ihren Touren

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Der Platzmangel in den Großstädten zwingt manchen Paketboten, gegen Verkehrssregeln zu verstoßen.

Die Städte sind voll, Parkplätze selten: Für Paketboten wird es immer schwerer, regelkonform zu parken. Das sind die häufigsten Verstöße und so viel kosten sie.

Der Versandhandel boomt und immer mehr Leute bestellen Klamotten, Fernseher und Co. direkt nach Hause. Geliefert wird alles von Paketboten, die bei den unterschiedlichsten Lieferdiensten arbeiten – DHL, Hermes, UPS, DPD oder GLS.

Das mag für den Besteller bequem sein, aber für den Lieferanten und den Verkehr stellt dieser Trend ein zunehmendes Problem dar. Denn die Parkplätze vor allem in Großstädten sind rar. Deshalb bleibt vielen Paketboten oft nur, gegen die Regeln zu halten bzw. zu parken.

14 Verkehrsverstöße pro Stunde

Wie oft die Lieferanten gegen die Verkehrsregeln verstoßen, hat die "Bild" in einer Stichprobe untersucht. Dafür sind Reporter von "Auto Bild" Paketboten gefolgt und haben die Verstöße notiert.

In nur einer Stunde haben sie zahlreiche Verstöße beobachtet. Dabei habe jeder Fahrer bis zu 14 Mal gegen die Verkehrsregeln verstoßen. Besonders häufig parkten die Paketboten in zweiter Reihe. Zudem stellten die Fahrer ihre Wagen immer wieder auf den Geh- oder Radweg ab und ignorierten Halte- sowie Parkverbote.

Angesichts der angespannten Parksituation in vielen Städten überraschen die Ergebnisse von Bild nicht unbedingt. Viel Zeit haben die Paketboten nicht, um erst einen passenden Parkplatz zu finden. Allerdings kann die Lösung nicht sein, dass Verkehrsregeln einfach ignoriert werden. Stattdessen müssen Städte und Lieferdienste gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Bis dahin kann auch der Kunde etwas dazu beitragen und Pakete beispielsweise an eine Packstation liefern lassen.

Auch interessant: Fast 400 Euro Strafe für 20 Minuten parken - wegen eines dummen Fehlers.

So viel würden die Verkehrssünden der Paketboten kosten

Verstoß

Bußgeld

Punkte

Halten in zweiter Reihe

15 Euro

-

… mit Behinderung

20 Euro

-

Parken in zweiter Reihe

20 Euro

-

… mit Behinderung

25 Euro

-

Halten vor oder in Feuerwehrzufahrten

10 Euro

-

… mit Behinderung

20 Euro

Parken vor oder in Feuerwehrzufahrten

35 Euro

-

… mit Behinderung von Einsatzfahrzeugen

65 Euro

1

Halten auf Schienen

20 Euro

-

… mit Behinderung

30 Euro

-

Parken auf Schienen

25 Euro

-

… mit Behinderung

35 Euro

-

Zufahrt oder andere Autos eingeparkt

20 Euro

-

Parken auf Geh- oder Radweg

20 Euro

-

… mit Behinderung

30 Euro

-

Zu nah an Kreuzungen oder Einfahrten geparkt

10 Euro

-

… mit Behinderung

15 Euro

-

Halteverbot ignoriert

10 - 15 Euro

-

Parkverbot ignoriert

15 - 25 Euro

-

Lesen Sie hier, was ein grünes Kennzeichen bedeutet.

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Festival of Speed: Zum Jubiläum gibt's heiße Flitzer und legendäre Sportwagen

Beim legendären Pikes Peak hat der vollelektrische VW I.D R Pikes Peak bereits einen Rekord aufgestellt. Selbstverständlich also, dass der Flitzer auch beim Goodwood Festival of Speed die Bergstrecke in Angriff nimmt. Fahrer Romain Dumas schaffte die rund 1,86 Kilometer in sagenhaften 43,86 Sekunden. Die drittschnellste Zeit in der 25-jährigen Geschichte von Goodwood.
Beim legendären Pikes Peak hat der vollelektrische VW I.D R Pikes Peak bereits einen Rekord aufgestellt. Selbstverständlich also, dass der Flitzer auch beim Goodwood Festival of Speed die Bergstrecke in Angriff nimmt. Fahrer Romain Dumas schaffte die rund 1,86 Kilometer in sagenhaften 43,86 Sekunden. Die drittschnellste Zeit in der 25-jährigen Geschichte von Goodwood. © Goodwood Motor Sport / Jayson Fong
Aber Dumas im VW war nicht der einzige, der sich in die Geschichtsbücher von Goodwood eingetragen hat. Denn dieses Auto ist was Besonderes. Das Robocar hat keinen Fahrer und hat sich der Bergstraße trotzdem angenommen – mit Erfolg. Es ist das erste fahrerlose Auto, das die Strecke bewältigt hat.
Aber Dumas im VW war nicht der einzige, der sich in die Geschichtsbücher von Goodwood eingetragen hat. Denn dieses Auto ist was Besonderes. Das Robocar hat keinen Fahrer und hat sich der Bergstraße trotzdem angenommen – mit Erfolg. Es ist das erste fahrerlose Auto, das die Strecke bewältigt hat. © Goodwood Motor Sport / Adam Beresford
Neben der Zukunft war auch die Vergangenheit des Motorsports beim Goodwood Festival of Speed 2018 zu bewundern. Hier im Bild: Der Mercedes-Benz T80. Mit unglaublichen 3.000 PS und einer theoretischen Höchstgeschwindigkeit von rund 756 km/h sollte der Flitzer 1940 den Weltrekord als schnellstes Landfahrzeug brechen. Dazu kam es aber nie, weil ein Jahr vorher der Zweite Weltkrieg ausbrach.
Neben der Zukunft war auch die Vergangenheit des Motorsports beim Goodwood Festival of Speed 2018 zu bewundern. Hier im Bild: Der Mercedes-Benz T80. Mit unglaublichen 3.000 PS und einer theoretischen Höchstgeschwindigkeit von rund 756 km/h sollte der Flitzer 1940 den Weltrekord als schnellstes Landfahrzeug brechen. Dazu kam es aber nie, weil ein Jahr vorher der Zweite Weltkrieg ausbrach. © Goodwood Motor Sport / Sam Hanson
Wo Mercedes ist, darf Porsche nicht fehlen. Auch die Zuffenhausener haben im Archiv gekramt und einen legendären Renner nach Goodwood geschickt. Dieser Porsche 804 wurde nur für die Formel 1 entworfen.
Wo Mercedes ist, darf Porsche nicht fehlen. Auch die Zuffenhausener haben im Archiv gekramt und einen legendären Renner nach Goodwood geschickt. Dieser Porsche 804 wurde nur für die Formel 1 entworfen. © Goodwood Motor Sport / Dominic James
Auch andere Legenden aus der Formel 1 waren in diesem Jahr am Start: Hier rast der Lotus des ehemaligen Weltmeisters Jim Clark über die Strecke.
Auch andere Legenden aus der Formel 1 waren in diesem Jahr am Start: Hier rast der Lotus des ehemaligen Weltmeisters Jim Clark über die Strecke. © Goodwood Motor Sport / HillPress
Ebenfalls vertreten war der Tyrrell 003, der heute im Besitz von Paul Stewart ist, dem Sohn des großen Sir Jackie Stewart.
Ebenfalls vertreten war der Tyrrell 003, der heute im Besitz von Paul Stewart ist, dem Sohn des großen Sir Jackie Stewart. © Goodwood Motor Sport / Drew Gibson
Wer lieber heiße Rallye-Action schaut als Formel-1-Rennen, kam beim Goodwood Festival of Speed auf seine Kosten. In den 1970er Jahren gehörte der Ford Escort zu den dominierenden Rallye-Fahrzeugen.
Wer lieber heiße Rallye-Action schaut als Formel-1-Rennen, kam beim Goodwood Festival of Speed auf seine Kosten. In den 1970er Jahren gehörte der Ford Escort zu den dominierenden Rallye-Fahrzeugen. © Goodwood Motor Sport / Nick Dungan
Bei einem der wichtigsten Motorsportfestivals darf natürlich auch Jaguar nicht fehlen. Vor 70 Jahren rollte der Jaguar XK120 vom Band und markierte den Start für Jaguars Rennsportgeschichte.
Bei einem der wichtigsten Motorsportfestivals darf natürlich auch Jaguar nicht fehlen. Vor 70 Jahren rollte der Jaguar XK120 vom Band und markierte den Start für Jaguars Rennsportgeschichte. © Goodwood Motor Sport / Dominic James
Zurück in die Moderne. Nicht nur klassische Rennwagen hatten ihren Auftritt in Goodwood. Auch die Drift-Gemeinschaft war vertreten und hat sich in Schräglage die Strecke entlang gekämpft.
Zurück in die Moderne. Nicht nur klassische Rennwagen hatten ihren Auftritt in Goodwood. Auch die Drift-Gemeinschaft war vertreten und hat sich in Schräglage die Strecke entlang gekämpft. © Goodwood Motor Sport
Und selbstverständlich durften die Super- und Hyper-Cars beim Goodwood Festival of Speed 2018 nicht fehlen, wie dieser Pagani...
Und selbstverständlich durften die Super- und Hyper-Cars beim Goodwood Festival of Speed 2018 nicht fehlen, wie dieser Pagani... © Goodwood Motor Sport / Adam Beresford
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... oder dieser McLaren. © Goodwood Motor Sport / Harry Elliott
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Porsche war nicht nur mit seinem 804er am Start, sondern auch mit modernen Flitzern... © Goodwood Motor Sport
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... auch hier versucht sich ein Porsche an der legendären Bergstrecke von Goodwood. © Goodwood Motor Sport
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Bis in die Abendstunden röhrten die Motoren, wie bei diesem Aston Martin. © Goodwood Motor Sport / Drew Gibson
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Seien Sie gespannt, welche heißen Flitzer und Sportwagen im nächsten Jahr beim Goodwood Festival of Speed an den Start gehen. © Goodwood Motor Sport

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