Eine saubere Sache

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Da wird wohl ein saftiges Bußgeld fällig: In vielen Städten und Gemeinden ist es inzwischen nicht mehr erlaubt, das Auto an der Straße oder auf dem eigenen Grundstück zu waschen.

Das waren noch Zeiten: Papa wusch am Nachmittag auf dem Hof das Auto und hörte dabei die Bundesliga-Konferenz im Radio.

Danach ging es ab in die Badewanne, abends gab es dann die ARD-Sportschau und Rudi Carrell mit seinem "Laufenden Band": Gefühlte Jahrzehnte lang verliefen Samstage in vielen deutschen Familien nach einem ganz bestimmten Ritual. Vieles hat sich mittlerweile geändert - so wäscht beispielsweise kaum ein Vater mehr sein Auto am Straßenrand oder vor der Garage.

Roman Blaser, Vorstand bei den Generali Versicherungen: "Und das ist auch gut so. Denn Service-Waschstraßen und Autowaschanlagen, bei denen man selbst Hand anlegen kann, sind heute die deutlich bessere Wahl. Nicht nur, dass hier alle Gerätschaften zur Verfügung stehen - in vielen Gemeinden ist es inzwischen gar nicht mehr erlaubt, das Auto an der Straße oder auf dem eigenen Grundstück zu waschen." Grund für dieses Verbot ist die Gefahr der Grundwasserverunreinigung. Verstöße gegen das Verbot werden in aller Regel mit einem Bußgeld bestraft, in Hamburg zum Beispiel sind dann mindestens 35 Euro fällig. Roman Blaser: "Ein solches Bußgeld muss man in jedem Fall aus der eigenen Tasche zahlen. Für die finanziellen Folgen einer nachgewiesenen Gewässerverunreinigung kommt dagegen die Kfz-Haftpflichtversicherung auf." (djd/pt)

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