Eiseskälte: Gelbe Engel sind im Dauereinsatz

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Die Pannenhelfer vom ADAC sind im Dauereinsatz.

München - Autos, die nicht anspringen und glatte Straßen:  Die klirrende Kälte bringt die ADAC-Pannenhelfer an ihre Kapazitätsgrenzen.

Die beißende Kälte legt zurzeit viele Autobatterien lahm. Die ADAC-Pannenhelfer kommen mit ihren Einsätzen kaum noch nach. Gerade morgens, wenn die Autofahrer zur Arbeit wollen und ihre Fahrzeuge nicht anspringen, sei die Nachfrage besonders groß, sagte Jürgen Grieving vom ADAC in München am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Mit bundesweit rund 20 000 Hilferufen genervter Autofahrer pro Tag sei die Nachfrage doppelt so groß wie sonst. Die Wartezeit könne bis zu zwei oder drei Stunden betragen.

Der ADAC hat Grieving zufolge insgesamt rund 1700 Pannenhelfer im Einsatz. „Wir haben alle Mann an Bord. In Kältephasen wie dieser hat kaum jemand Urlaub.“ Die auch „Gelbe Engel“ genannten Pannenhelfer müssten vor allem Starthilfe geben oder zu schwache Batterien austauschen. Grieving rät Autofahrern, deren Fahrzeuge schon eine etwas ältere Batterie haben, sie in einer Werkstatt messen und gegebenenfalls austauschen zu lassen. Dadurch könnten sie sich morgendlichen Stress beim Starten sparen.

Kältewelle: So frieren Deutschland und die Welt

Einmalige Bilder gibt es aus der Schweiz vom Genfer See. © dapd
Der Brunnen vor dem IOC Museum in Lausanne (Schweiz) ist zugefroren. © dapd
Genfer See Eis
Es sieht aus wie Zuckerguss: Am Genfer See in der Schweiz blieb nichts von der dicken Eisschicht verschont. © dapd
Genfer See Eis
Es sieht aus wie Zuckerguss: Am Genfer See in der Schweiz blieb nichts von der dicken Eisschicht verschont. © dapd
Kälte Deutschland Welt
Am Genfer See in der Schweiz sind ganze Autos von einer dicken Eisschicht bedeckt. © dpa
Genfer See Eis
Es sieht aus wie Zuckerguss: Am Genfer See in der Schweiz blieb nichts von der dicken Eisschicht verschont. © dapd
Genfer See Eis
Am Genfer See in der Schweiz sind ganze Autos von einer dicken Eisschicht bedeckt. © dapd
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Auch die Segelboote wurden nicht verschont. © dpa
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So etwas sieht man nicht alle Tage. © dpa
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Das darunter ein echtes Auto steckt, ist kaum zu glauben. © dpa
Auf den Scheiben der Autos in Stralsund liegt  Schnee, während ein Radfahrer sich durch die Flocken kämpft. © dpa
Fußgänger spazieren am Donnerstag durch eine Winterlandschaft im Hafen am Strelasund in Stralsund. © dpa
Fußgänger spazieren am Donnerstag durch eine Winterlandschaft am Strelasund in Stralsund. © dpa
Zwei Langläufer tragen bei schönstem Winterwetter in Willingen ihre Skier zur Loipe. © dpa
Schnee bedeckt bei Hermsdorf im sächsischen Erzgebirge die Landschaft. © AP
Die aufgehende Sonne über der "Gorch Fock I" taucht den Himmel im Hafen von Stralsund in ein warmes Licht. © dpa
Mitarbeiter der Flughafentechnik Portground enteisen in Dresden auf dem Flughafen bei Temperaturen von minus 15 Grad Celsius eine Boeing 737. © dpa
Mitarbeiter der Flughafentechnik Portground enteisen in Dresden auf dem Flughafen bei Temperaturen von minus 15 Grad Celsius eine Boeing 737. © dpa
Mitarbeiter der Flughafentechnik Portground enteisen in Dresden auf dem Flughafen bei Temperaturen von minus 15 Grad Celsius eine Boeing 737. © dpa
Mitarbeiter der Flughafentechnik Portground enteisen in Dresden auf dem Flughafen bei Temperaturen von minus 15 Grad Celsius eine Boeing 737. © dapd
Mitarbeiter der Flughafentechnik Portground enteisen in Dresden auf dem Flughafen bei Temperaturen von minus 15 Grad Celsius eine Boeing 737. © dapd
Mitarbeiter der Flughafentechnik Portground enteisen in Dresden auf dem Flughafen bei Temperaturen von minus 15 Grad Celsius eine Boeing 737. © dapd
Zwei Schwäne bewegen sich auf der teils zugefrorenen Spree in Köpenick. © dapd
Eine Möwe klaut in Schwedt einem Schwan der auf dem Eis eines zugefrorenen Seitenarms der Oder sitzt eine Brotkrume. © dapd
Ein Heizlüfter steht im mit Eisblumen bedeckten Schaufenster eines Blumengeschäfts in Weimar und sorgt so für "Durchblick". © dapd
Ein Kegel aus Eis hängt vor dem Schillerhaus in Weimar an einer Schwanenskulptur am Gänsemännchenbrunnen. © dapd
Ein Kegel aus Eis hängt vor dem Schillerhaus in Weimar an einer Schwanenskulptur am Gänsemännchenbrunnen. © dapd
Eisblumen bedecken das Schaufenster eines Blumengeschäfts in Weimar. © dapd
Boote von Ostseefischern liegen auf dem mit Eisschollen bedeckten Alten Strom in Rostock-Warnemünde. © v
Eisschollen treiben auf dem Alten Strom in Rostock-Warnemünde. © dapd
Eisstücke hängen am Pier vom Alten Strom in Rostock-Warnemünde an Festmachseilen von Booten. © dapd
Boote von Ostseefischern liegen auf dem mit Eisschollen bedeckten Alten Strom in Rostock-Warnemünde. © dapd
Boote von Ostseefischern liegen auf dem mit Eisschollen bedeckten Alten Strom in Rostock-Warnemünde. © dapd
Boote von Ostseefischern liegen auf dem mit Eisschollen bedeckten Alten Strom in Rostock-Warnemünde. © dapd
Auch Berlin friert. Das Bild zeigt die Spree. © dpa
Auch Berlin friert. Das Bild zeigt die Spree. © dpa
Auch Berlin friert. Das Bild zeigt die Spree. © dpa
Die Kälte hat auch München im Griff. Ein Bild aus dem Tierpark Hellabrunn. © dpa
Die Kälte hat auch München im Griff. Ein Bild aus dem Tierpark Hellabrunn. © dpa
Die Kälte hat auch München im Griff. © dpa
Die Kälte hat auch München im Griff. © dpa
Die Kälte hat auch München im Griff. © dpa
Die Kälte hat auch München im Griff. © dpa
Die Kälte hat auch München im Griff. Ein Bild aus dem Tierpark Hellabrunn. © dpa
Die Kälte hat auch München im Griff. Ein Bild aus dem Tierpark Hellabrunn. © dpa
Die Kälte hat auch München im Griff. © dpa
Die Kälte hat auch München im Griff. © dpa
Ein Mann und eine Frau stehen am zugefrorenen Aasee in Münster. © dpa
Ein Mann steht am zugefrorenen Aasee in Münster. © dpa

Die aktuellen Minustemperaturen haben den ADAC-Pannenhelfern einen der einsatzreichsten Tage ihrer Geschichte beschert. Am Donnerstag wurden sie bundesweit 25.512 mal gerufen, wie der Verkehrsclub am Freitag mitteilte. Meist habe die Batterie gestreikt, sagte ein Sprecher. Seit Bestehen der ADAC-Straßenwacht gab es nur einen einzigen einsatzreicheren Tag. Am 21. Dezember 2009 mussten die Gelben Engel 28.672 mal helfen.

dpa/dapd

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