Übel verrechnet?

Elektroautos doch nicht so sauber? Forscher sehen viel höhere CO2-Belastung

Ein roter Elektro-Pkw Tesla Model 3 steht am Parkplatz.
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Sauberer Tesla – aber stimmt das Image vom elektrischen Öko-Auto? (Symbolbild)

Elektroautos sollen eigentlich das Klima entlasten – und das Gewissen der Autofahrer gleich mit. Eine Gruppe von Wissenschaftlern glaubt nun, dass viel mehr CO2 erzeugt wird als bisher vermutet.

Karlsruhe – Wie klimafreundlich sind Elektroautos wirklich? Diese Frage sorgt immer wieder für lebhafte Diskussionen. Jetzt mehrere Forscher, unter anderen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), deren täglichen Betrieb ins Visier. Konkret geht es den Experten um die gegenüber Verbrenner-Autos angeblich geringeren Emissionen beim Fahren. Bislang geht man davon aus, dass die dafür notwendige Strom-Produktion pro gefahrenem Elektro-Kilometer weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre pustet, als dies Diesel- und Benzinautos tun – die Gesamt-Klimabilanz unterm Strich also entlastet.

Genau das bezweifeln nun 171 Wissenschaftler, Ingenieure und Antriebs-Experten, die in der IASTEC (The International Association of Sustainable Drivetrain and Vehicle Technology Research) zusammengeschlossen sind. In einem Schreiben an die Brüsseler EU-Kommission, über das Focus Online berichtet, unterstellen sie den bisherigen Berechnungen zur Stromproduktion schwere Fehler. Die Beweisführung der These ist komplex und läuft darauf hinaus, dass bei den Berechnungen des Energiemixes bis 2030 die CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken deutlich zu wenig berücksichtigt wurden. Die ganze Geschichte zur möglichen Klimabelastung durch Elektroautos lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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