Erneut Rückruf-Aktion bei Toyota

Köln - Der japanische Autobauer Toyota ruft erneut Fahrzeuge in die Werkstätten zurück - auch in Europa. Was diesmal der Grund für die Rückrufaktion von mehr als 90.000 Kleinwagen ist: 

Diesmal ist die Servolenkung beim Kleinwagen IQ der Grund.

Rückruf-Aktion Toyota

Rund 95.100 Autos in Europa und Japan seien von der Rückrufaktion betroffen, teilte Toyota Deutschland am Donnerstag in Köln mit. In seltenen Fällen sei bei Vibrationen ein Ausfall der Lenkkraftunterstützung der elektrischen Servolenkung möglich. Es seien aber keinerlei Unfälle in diesem Zusammenhang bekannt. In Deutschland sind 13.600 IQ-Fahrzeuge betroffen, in Europa insgesamt 70.800 Kleinwagen.

Toyota Premieren 2010

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Toyota hatte zu Jahresbeginn weltweit mehr als 8 Millionen Autos wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten zurückbeordert. Später folgten rund eine halbe Millione Hybridautos, bei denen das elektronische Bremssystem falsch programmiert war. Die Pannenserie setzte sich im Oktober fort, als erneut weltweit 1,5 Millionen Wagen der Marken Toyota und Lexus in die Werkstätten gerufen wurden. Der bisher stark betroffene US-Markt ist von der aktuellen Aktion aber nicht betroffen.

Im Rahmen der freiwilligen Aktion soll nun vorsorglich ein Software-Update für die Servolenkung vorgenommen werden, wie Toyota in Köln mitteilte. Wenn das Auto Vibrationen ausgesetzt sei - etwa beim Befahren von Rüttelstreifen, also Sicherheitsmarkierungen auf Autobahnen - könne es zu Problemen kommen. Eine Signallampe warne den Fahrer, der dann plötzlich mehr Körperkraft brauche, um zu lenken - auch wenn das Fahrzeug “in jedem Falle lenkbar“ bleibe. Ein Software- Update sei in zwei Stunden erledigt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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