Raritäten der Autoindustrie

Exoten unter den Autos: Diese Fahrzeuge sind äußerst selten

Das Modell 750 Mille Miles wurde 1954 vom französischen Autobauer Automobiles Autobleu produziert. Das Gefährt wiegt gerade mal 500 Kilogramm und erreichte mit seinen 70 PS stolze 170 km/h. Trotzdem feierte der schnittige Wagen keine nennenswerten Erfolge und verschwand bald darauf wieder in der Versenkung.
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Das Modell 750 Mille Miles wurde 1954 vom französischen Hersteller Automobiles Autobleu produziert. Das Gefährt wiegt gerade mal 500 Kilogramm und erreichte mit seinen 70 PS stolze 170 km/h. Trotzdem feierte der schnittige Wagen keine nennenswerten Erfolge und verschwand bald darauf wieder in der Versenkung.
Trotz Seltenheitswert war der Porsche Carrera GTL Abarth in den 60er Jahren ein äußerst erfolgreicher Rennwagen. Eine Besonderheit ist der Fuhrmann-Viernockenwellenmotor mit dem der Wagen ausgestattet ist. Private Käufer waren von dem Flitzer begeistert - 25.000 Mark legten deutsche Käufer damals hin. Doch nach 21 Exemplaren war schon wieder Schluss mit der Produktion.
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Trotz Seltenheitswert war der Porsche Carrera GTL Abarth in den 60er Jahren ein äußerst erfolgreicher Rennwagen. Eine Besonderheit ist der Fuhrmann-Viernockenwellenmotor, mit dem der Wagen ausgestattet ist. Private Käufer waren von dem Flitzer begeistert - 25.000 Mark legten deutsche Käufer damals hin. Doch nach 21 Exemplaren war schon wieder Schluss mit der Produktion.
In Großbritannien als "Whizzkid" bekannt, eroberte der Suzuki SC 100 die Herzen von Autoliebhabern. Der japanische Autobauer führte den gerade mal drei Meter langen SC 100 für den Export ein - sowohl in den Niederlanden als auch Hongkong, Südafrika und Neuseeland stand er zum Verkauf. Heute ist er eine wahre Seltenheit.
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In Großbritannien als "Whizzkid" bekannt, eroberte der Suzuki SC 100 die Herzen von Autoliebhabern. Der japanische Autobauer führte den gerade mal drei Meter langen SC 100 für den Export ein - sowohl in den Niederlanden als auch Hongkong, Südafrika und Neuseeland stand er zum Verkauf. Heute ist er eine wahre Seltenheit.
Das BMW Farmobil ist mehr Motorrad als Auto - und wurde als solches bei seiner Präsentation 1959 mit 4.000 DM als zu teuer bemängelt. Motor, Getriebe, Schalthebel, Bremsen und Räder hat es sich vom BMW 700 geliehen. Insgesamt drei Varianten des Jagd-Autos wurden getestet, doch keine von ihnen schaffte es in die Serie.
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Das BMW Farmobil ist mehr Motorrad als Auto - und wurde als solches bei seiner Präsentation 1959 mit 4.000 DM als zu teuer bemängelt. Motor, Getriebe, Schalthebel, Bremsen und Räder hat es sich vom BMW 700 geliehen. Insgesamt drei Varianten des Jagd-Autos wurden getestet, doch keine von ihnen schaffte es in die Serie.
Der Ranger ist ein Allzweckfahrzeug des italienischen Autobauers Ferves - und gleichzeitig das einzige Modell des Herstellers. Bis 1971 wurden 600 Exemplare des kleinen Gefährts produziert. Der Heckmotor stammte aus dem Fiat 500.
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Der Ranger ist ein Allzweckfahrzeug des italienischen Autobauers Ferves - und gleichzeitig das einzige Modell des Herstellers. Bis 1971 wurden 600 Exemplare des kleinen Gefährts produziert. Der Heckmotor stammte aus dem Fiat 500.
Von der Siata Formichetta existieren nur noch 25 auf der Welt. Zwischen 1960 und 1973 wurde sie von dem italienischen Hersteller in Spanien auf Basis eines Seat 600 gebaut.
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Von der Siata Formichetta existieren nur noch 25 auf der Welt. Zwischen 1960 und 1973 wurde sie von dem italienischen Hersteller in Spanien auf Basis eines Seat 600 gebaut.
Der Rapide sollte eigentlich für eine Wiederauferstehung des Autoherstellers Lagonda sorgen. Doch der auf einem Aston Martin DB4 basierende Wagen fand von 1961 bis 1964 nur 55 Käufer.
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Der Rapide sollte eigentlich für eine Wiederauferstehung des Autoherstellers Lagonda sorgen. Doch der auf einem Aston Martin DB4 basierende Wagen fand von 1961 bis 1964 nur 55 Käufer.

Manche Modelle erobern sofort die Herzen der Autoliebhaber, andere sind nur von kurzer Lebensdauer. Wir stellen Ihnen die Exoten unter den Fahrzeugen vor.

Die Automobilwelt ist von Exoten und Einzelstücken gespickt: In der Fotostrecke oben sehen Sie Beispiele von Fahrzeugen, die nur für kurze Zeit produziert wurden und deshalb einen wahren Seltenheitswert besitzen.

Von Franziska Kaindl

Zu ausgeflippt: Diese Sportflitzer waren ihrer Zeit voraus

Dieser Wagen war rein optisch definitiv seiner Zeit voraus. Der Hersteller Aston Martin, dessen Fabrikate des Öfteren in James Bond-Streifen auftauchen, baute den 600 PS starken "Bulldog". Von dem Sportflitzer wurde allerdings nur ein Stück produziert.
Dieser Wagen war rein optisch definitiv seiner Zeit voraus. Der Hersteller Aston Martin, dessen Fabrikate des Öfteren in James Bond-Streifen auftauchen, baute den 600 PS starken "Bulldog". Von dem Sportflitzer wurde allerdings nur ein Stück produziert. © Flickr / Brian Snelson
Vorsicht vor diesem Gefährt: Ab 270 km/h erzeugt der Gumpert Apollo Sport so viel Anpressdruck, dass er glatt an der Decke fahren könnte. Ausgedacht hat sich das Ganze der ehemalige Audi-Motorchef Roland Gumpert.  
Vorsicht vor diesem Gefährt: Ab 270 km/h erzeugt der Gumpert Apollo Sport so viel Anpressdruck, dass er glatt an der Decke fahren könnte. Ausgedacht hat sich das Ganze der ehemalige Audi-Motorchef Roland Gumpert.   © GUMPERT Sportwagen Manufaktur GmbH
Der Lotus Sirius war ein ambitioniertes Projekt des Turbo-Spezialisten Kurt Lotterschmidt. Mit 1000 PS sollte er die 400 km/h-Grenze knacken. Nachdem einige Investoren nach der Präsentation des Projektes wieder absprangen, wurde aus dem Sportwagen allerdings nie mehr als ein Einzelstück.
Der Lotus Sirius war ein ambitioniertes Projekt des Turbo-Spezialisten Kurt Lotterschmidt. Mit 1000 PS sollte er die 400 km/h-Grenze knacken. Nachdem einige Investoren nach der Präsentation des Projektes wieder absprangen, wurde aus dem Sportwagen allerdings nie mehr als ein Einzelstück. © Lotec GmbH
Der Cizeta V16T sollte alle übertrumpfen: Konkurrenten wie Ferrari und Lamborghini stellten nur 12-Zylinder-Sportwagen her. Doch dieser Flitzer heizte Anfang der 90er mit einem Sechsliter-V16 und 328 km/h über die Straßen. Der erfolgreiche Musikproduzent und Grammy-Gewinner Giorgio Moroder unterstützte das Projekt - doch nur acht Kunden bestellten sich den Wagen.
Der Cizeta V16T sollte alle übertrumpfen: Konkurrenten wie Ferrari und Lamborghini stellten nur 12-Zylinder-Sportwagen her. Doch dieser Flitzer heizte Anfang der 90er mit einem Sechsliter-V16 und 328 km/h über die Straßen. Der erfolgreiche Musikproduzent und Grammy-Gewinner Giorgio Moroder unterstützte das Projekt - doch nur acht Kunden bestellten sich den Wagen. © wikicommons / Craig Howell
Allein der Name sagt schon alles: Mega Track heißt dieses schmucke Stück der Auto-Geschichte. Mit 20-Zoll-Reifen und einem 400 PS starken V12-Triebwerk überragte der Sportflitzer fast alle anderen Straßengefährte - und das, obwohl der Hersteller eigentlich nur Kleinwagen produzierte. Leider wollten nur fünf Käufer den ausgefallen Sportflitzer.
Allein der Name sagt schon alles: Mega Track heißt dieses schmucke Stück der Auto-Geschichte. Mit 20-Zoll-Reifen und einem 400 PS starken V12-Triebwerk überragte der Sportflitzer fast alle anderen Straßengefährte - und das, obwohl der Hersteller eigentlich nur Kleinwagen produzierte. Leider wollten nur fünf Käufer den ausgefallen Sportflitzer. © wikicommons / Fabien1309
Auch Formel-1-Legende Michael Schumacher interessierte sich für dieses Gefährt: Der Bugatti EB 110 erfreute sich an einem 611PS V12-Getriebe, das mit vier Turbos bestückt war. Die damalige Rekordgrenze von 300 km/h übertraf er mit Leichtigkeit. Als der Hersteller 1995 in Konkurs ging, geriet auch der EB 110 in Vergessenheit.
Auch Formel-1-Legende Michael Schumacher interessierte sich für dieses Gefährt: Der Bugatti EB 110 erfreute sich an einem 611PS V12-Getriebe, das mit vier Turbos bestückt war. Die damalige Rekordgrenze von 300 km/h übertraf er mit Leichtigkeit. Als der Hersteller 1995 in Konkurs ging, geriet auch der EB 110 in Vergessenheit. © wikicommons / Lothar Spurzem
Dieser Wagen sieht nicht nur außerirdisch aus - auch der Preis war es: 800.000 Dollar verlangte der japanische Bike-Hersteller Yamaha für seinen OX99-11. Vermutlich war das auch der Grund, warum das einsitzige Supercar trotz 400 PS wieder in der Versenkung verschwand.
Dieser Wagen sieht nicht nur außerirdisch aus - auch der Preis war es: 800.000 Dollar verlangte der japanische Bike-Hersteller Yamaha für seinen OX99-11. Vermutlich war das auch der Grund, warum das einsitzige Supercar trotz 400 PS wieder in der Versenkung verschwand. © wikicommons / Morio
Auch für dieses Fahrzeug war die Welt noch nicht bereit: Der Vector W8 TwinTurbo wurde von 1990 bis 1993 gebaut - 17 Stück und zwei Vorserienfahrzeuge. 634 PS verbarg das Gefährt unter der Haube und war damals rund 600.000 Mark Wert. Auffallend ist die extrem geneigte Windschutzscheibe. Der Schöpfer Gerald Wiegert baute unter anderem auch James-Bond-Autos und einen Düsenrucksack.
Auch für dieses Fahrzeug war die Welt noch nicht bereit: Der Vector W8 TwinTurbo wurde von 1990 bis 1993 gebaut - 17 Stück und zwei Vorserienfahrzeuge. 634 PS verbarg das Gefährt unter der Haube und war damals rund 600.000 Mark Wert. Auffallend ist die extrem geneigte Windschutzscheibe. Der Schöpfer Gerald Wiegert baute unter anderem auch James-Bond-Autos und einen Düsenrucksack. © wikicommons

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