Wie funktioniert eine Fahrwerksregelung?

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Für mehr Fahrsicherheit: Spezielle Sensoren für die Fahrwerkregelung messen an den vier Rädern die Beschleunigung der Karosserie.

Fahrwerkregelsysteme am Wagen können dazu beitragen, den Fahrkomfort und die Sicherheit während der Fahrt zu verbessern. Die Basis für solche Systeme sind spezielle Sensoren.

Sie können die Dynamik vom Fahrwerk und der Karosserie während der Autofahrt präzise erfassen.

Was messen die Sensoren am Auto?

Auf diese Aufgabe zugeschnitten sind zum Beispiel zwei neue Sensoren von Bosch mit den Namen SMB431 und SMB433. Während der Autofahrt erfassen sie die Bewegungen der Karosserie und die Beschleunigung der Räder in Fahrtrichtung.

Für welche Autos sind die Sensoren gedacht?

Die beiden Sensoren sind für Entwicklungszwecke bereits in Musterstückzahlen verfügbar und wurden speziell für Autos entwickelt, die ein aktives Federungssystem besitzen.

Diese Systeme verringern die Radlastschwankungen und verbessern so die Fahrbahnhaftung. Mit beispielsweise drei oder mehr Sensoren vom Typ SMB431 lässt sich die Beschleunigung des Autos zuverlässig erfassen. Parallel dazu erfasst der SMB433 die Radbeschleunigung.

Wie funktionieren die Sensoren?

Das Steuergerät empfängt alle Sensorsignale und passt die Wirkung der Stoßdämpfer kontinuierlich an die aktuelle Fahrbahnbeschaffenheit an. Das Steuergerät regelt die Dämpfung der Federung. Bremswege werden verkürzt und das Überschlagrisiko verringert. Die Fahrzeuginsassen spüren verminderte Chassis-Bewegungen. (ampnet/dko)

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