XXL-Gerät in Fürth

Ferrari, bitte einmal zum Röntgen!

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Der britische Röntgenkünstler Nick Veasey mit der Röntgen-Aufnahme eines Ferraris 365 GTB/4 "Daytona"  Baujahr 1969.

Für eine Diagnose beispielsweise bei einem Knochenbruch ist ein Röntgenbild beim Arzt heutzutage Standard. Nun hat ein Brite einen Ferrari Daytona zum Durchleuten geschickt.  

Ungewohnte Einblicke in das Innenleben eines Ferraris: Für sein neues Projekt hat der britische Röntgenkünstler Nick Veasey mit Forschern des Fraunhofer-Instituts in Fürth eine der italienischen Luxuskarossen in ein riesiges Röntgengerät gesteckt. Für Kenner: Bei dem Auto handelt es sich um einen 365 GTB/4 „Daytona“ aus dem Jahr 1969.

Veasey will insgesamt zehn Ferraris aus den Jahren 1920 bis 1980 durchleuchten. Dafür muss er die Autos aber erst noch von Privatleuten oder Händlern organisieren.

Der 52-Jährige stellt sich am Schluss eine Ausstellung vor, in der die Autos sowie ihr Röntgenbild in Originalgröße gezeigt werden. „Ich will zeigen, wie die Dinge funktionieren“, sagte der Künstler. Der XXL-Computertomograph ist nach Angaben des Instituts vom Mittwoch weltweit einzigartig und hat acht Millionen Euro gekostet.

Kurioses aus der Klinik am Frankfurter Flughafen

In der Klinik am Frankfurter Flughafen werden Menschen aller Kontinente und Kulturen behandelt. Mit unter kann es dabei auch zu kuriosen Zwischenfällen kommen: Auf diesem Röntgenbild sind Handschellen und Drogen im Darmtrakt eines Schmugglers zu sehen. © dapd
Diagnose: versteckte Diamanten. Mit einer Röntgenaufnahme sehen Ärzte, was dem Zoll verborgen bleiben sollte.   © dapd
Drogen im Darmtrakt © dapd
Rund um die Uhr leistet die Flughafenklinik in Terminal 1 Erste Hilfe und medizinische Versorgung für Flugpassagiere. Auch Impfungen kurz vor der Reise sind möglich. © dapd
26.000 Patienten untersuchen die Mediziner pro Jahr. © dapd
Zum Glück hat Walter Gaber, Leiter der Frankfurter Flughafenklinik, mit Viren wie Ebola nur selten zu tun. © dapd

dpa

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