Haftstrafe droht

Ex-Ferrari-Manager soll bei Zuteilung dieses streng limitierten Boliden gemauschelt haben

LaFerrari + Maurizio Parlato (Symbolbild)
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Maurizio Parlato hat zugegeben, Schmiergelder in Höhe von 2,8 Millionen Dollar angenommen zu haben. (Symbolbild)

Der Ex-Chef von Ferrari in Amerika hat zugegeben, Bestechungsgelder in Höhe von 2,8 Millionen US-Dollar angenommen zu haben, um Millionäre bei der Vergabe des limitierten LaFerrari zu bevorzugen. Jetzt steht er wegen Steuerhinterziehung vor Gericht.

Englewood Cliffs (New Jersey) – Es ist einer dieser Geschichten, die den Mythos Ferrari zusätzlich befeuern: Nicht jeder, der sich einen Ferrari leisten kann, bekommt ihn auch. Die Vergabemethoden, zumindest bei den limitierten, exklusiven Modellen laufen, so die Legendenbildung, nach einem strikten Prinzip ab. Bevorzugt werden dabei bekannte Personen und solche, die als begeisterte Sammler gelten. Wer einmal seinen Ferrari wegen der schnöden Rendite verkauft, fällt demnach wohl schnell in der Gunst der Entscheider aus Maranello. Sagenumwoben ist hier „die Liste“. Auf dieser sollte man zur richtigen Zeit stehen, will man eines der limitierten Exemplare (bisher u. a. F50, Enzo oder LaFerrari) ergattern. Ex-Ferrari-Manager Maurizio Parlato hat nun zugegeben, bei der Vergabe des Ferrari la Ferrari Schmiergelder kassiert zu haben*. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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