Mobile Zukunft

Fliegende Autos: VW plant bemannte Drohne für den chinesischen Markt

Logo von Volkswagen.
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Fliegende Autos sind auch für den Automobilhersteller VW in Planung.

Fliegende Autos kennt man nur aus Filmen — bis jetzt. Denn Volkswagen entwickelt bereits erste Passagier-Drohnen für den chinesischen Markt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Neben anderen Automobilherstellern hat sich nun auch VW* auf das Gebiet der mobilen Zukunft begeben. In Planung sind erste Passagier-Drohnen für den chinesischen Markt. Welche Visionen dahinterstecken und welche anderen Pläne für die Zukunft anstehen könnten, lesen Sie in diesem Artikel.

Fliegende Autos: Volkswagen und die Vision der bemannten Drohne

Das Zeitalter innovativer Ideen hat längst begonnen und so ist es nicht verwunderlich, dass auch VW seine Visionen klar äußert. Dem Magazin Business Insider zufolge deutete das Unternehmen eine Zukunft auf dem Markt für Drohnen und Flugautos an. Im ersten Schritt soll eine Machbarkeitsstudie prüfen, inwiefern sich fliegende Autos realisieren lassen. Auch werde überprüft, mit welchen anderen Unternehmen man diese Vision umsetzen könne. „Über das autonome Fahren hinaus könnte das Konzept der vertikalen Mobilität ein nächster Schritt sein, um unseren Mobilitätsansatz in die Zukunft zu führen“, so VW gegenüber dem Business Insider. Konkretere Aussagen durch Stephan Wöllenstein, VWs China-Chef, ließen erahnen, was damit gemeint ist. Im Interview gab er an, dass bereits erste bemannte Drohnen für den chinesischen Markt in Planung sind. Warum aber der chinesische Markt? Simpel ausgedrückt: Dort findet die Zukunft statt. VW scheint auch schon erste mögliche Technologiepartner an Land gezogen zu haben, die mit ihren Prototypen überzeugen können. Der Manager sieht in der Vision der fliegenden Autos jedenfalls großes Potenzial.

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Fliegende Autos: VW nicht allein mit Zukunftsvision

Fliegende Autos kennt man ja bereits aus Filmen. Aber im echten Leben scheint es neu und vor allem eine schwierige Angelegenheit zu sein. Dennoch versuchten sich schon einige Unternehmen an dem Plan. Scheiterten aber an den unüberschaubaren Kosten, den strengen Sicherheitsvorgaben und den knappen Kapazitäten der Batterien. Inzwischen scheint es aber so, als wäre die Technik ein Stück weiter und könnte diese Hürden so langsam überwinden.

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So tüfteln beispielsweise Hyundai und Uber an einem gemeinsamen Konzept, ein fliegendes Taxi zu entwickeln. In ihren Anfängen ist die Steuerung noch durch einen Piloten geplant, später aber wird auch dieser nicht mehr benötigt. Das autonome Flugobjekt soll dann bis zu vier Personen über eine Distanz von etwa 100 Kilometern transportieren. Einige Zeit später soll es in der Lage sein, in einer Höhe von 300 bis 600 Metern unterwegs zu sein und zudem senkrecht starten zu können. Doch nicht nur Hyundai ist an dem Thema dran, auch General Motors, Porsche, Daimler oder Toyota haben sich der Zukunftsplanung angenommen. (swa) *tz.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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