Erster Eindruck

Ford Fiesta: Der kleine Luxus

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Größer, edler und mit allerlei Technik­raffinessen ausgestattet: Der neue Ford Fiesta geht 2017 an den Start.

Er ist der beliebteste Kleinwagen in Europa: Über 17 Millionen Fiesta verkaufte Ford in den letzten 40 Jahren. In Deutschland rangiert der Fiesta allerdings nur auf Rang fünf – hinter VW Polo, Opel Corsa, Skoda Fabia und dem Mini.

Das soll sich jetzt ändern: Die achte Generation des Fiesta fährt im Frühsommer vor – größer, wertiger, mit besserer Ausstattung und vielen Assistenzsystemen. Und das gleich in vier Varianten: Neben dem drei- oder fünftürigen Standard-Fiesta und dem sportlichen ST-Modell gibt’s den Kleinen erstmals auch als „Active“ im Crossoverlook sowie mit edler„Vignale“-Ausstattung. Wir hatten einen ersten Einblick …

Ford Fiesta - Optik und Design

Der Fiesta hat in der Länge um sieben Zentimeter zugelegt und misst nun knapp 4,07 Meter. Die A-Säulen sind etwas nach hinten gewandert. Der modifizierte Kühlergrill, die keilförmigen Flanken mit den breiteren Radhäusern und den neuen 18-Zöllern sowie das leicht nach hinten abfallende Dach machen den Neuen dynamischer. Dazu wirkt das Heck mit den neuen, jetzt horizontal liegenden Rückleuchten breiter.

Ford Fiesta - Innenraum

Hier wurde aufgeräumt! An der jetzt einteiligen Mittelkonsole wurde die Anzahl der Knöpfe und Schalter um die Hälfte reduziert. Statt eines Mini-Displays prangt darauf ein Acht-Zoll-Monitor mit Touch- und Wischfunktion. Dazu gibt’s einen 4,2 Zoll großen Farbmonitor zwischen den Rundinstrumenten für die Fahrzeugdaten. Die schlanken Sitze bieten einen guten Seitenhalt. Passagiere im Fond haben auf der umklappbaren Rückbank mehr Kniefreiheit. Das Kofferraumvolumen beträgt wie beim Vorgänger zwischen 245 und 979 Liter. Allerdings ist die Sicht nach hinten wegen des geschrumpften Heckfensters leicht eingeschränkt.

Ford Fiesta - Technik 

Der Fiesta erhielt ein komplett neues Fahrwerk, eine optimierte Lenkung, dazu eine steifere Karosserie und steifere Stabilisatoren. Dies alles soll ein Untersteuern verhindern, den Grip in schnell gefahrenen Kurven erhöhen und den Bremsweg bei Tempo 100 um rund acht Meter verkürzen.

Assistenzsysteme

Bis zu 15 Assistenzsysteme sind jetzt erhältlich. Der Fiesta ist der erste Ford, der über eine Notbremsfunktion mit Fußgänger-Erkennung verfügt, die auch bei Nacht funktioniert. Zudem gibt’s u.a. einen adaptiven Tempomaten, Einparkassistent mit Bremshilfe, Müdigkeitswarner, Querverkehrswarner für hinten, Abstandswarner, Verkehrszeichenerkennung, Fernlicht- und Toter-Winkel-Assistent.

Außerdem mit an Bord: das „Sync 3“-Infotainmentsystem mit Spracherkennung, dass z.B. Befehle wie „Ich muss tanken“ versteht und die nächste Tankstelle empfiehlt. Smartphones können via Apple CarPlay oder Android Auto gekoppelt werden, serienmäßig sind Bluetooth-Schnittstelle sowie zwei USB-Buchsen.

Sonderversionen und Zubehör

Für die edle „Vignale“-Version sind u.a. gesteppte Ledersitze und 18-Zoll-Felgen zu haben, die sportliche ST-Line verfügt über Sportfahrwerk, Sportsitze und dynamischere Schürzen. Die Crossover-Variante „Active“ hat zwei Zentimeter mehr Bodenfreiheit, Plastikbeplankungen sowie eine Dachreling. Als Extras gibt’s für alle neuen Fiesta-Modelle u.a. ein großes Panoramaschiebedach, ein beheizbares Lenkrad und ein Bang-&-Olufsen-Soundsystem mit 675 Watt.

Der neue Ford Fiesta

Motoren und Preise für den neuen Ford Fiesta

Die Motorenpalette besteht aus einem 1,1-Liter-Benziner mit 70 oder 85 PS sowie einem 1.0-Turbotriebwerk mit 100, 125 oder 140 PS. Dazu stehen zwei neue Dieselmotoren mit 1,5 Liter Hubraum und 85 bzw. 120 PS zur Wahl. Details und Preise zu den Modellen gab Ford noch nicht bekannt. Der Basispreis des Vorgängers lag bei 12.500 Euro. Wegen des aufgewerteten kleinen Fiesta-Bruders Ka+, der ab 9900 Euro zu haben ist, wird für den neuen Fiesta ein Basispreis von ca. 14.000 Euro erwartet. 

Erfolgstyp: 40 Jahre Ford Fiesta

Uwe Fajga

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