Dialekt-Freund

Ford versteht Bayerisch und Sächsisch

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Ford Spracherkennungs-System versteht Dialekt: Bayerisch, Schwäbisch und Sächsisch.

Sprechen anstatt Tippen ist eine prima Sache, solange das System die Kommandos richtig versteht. Ford hat seiner Software Bayerisch, Schwäbisch und Sächsisch beigebracht. 

Radio an, Klimaanlage runter oder der schnellste Weg nach Hause - statt Knöpfe zu drücken, lassen sich Systeme im Auto mittlerweile mit Worten steuern. Das klingt eigentlich ganz simpel, nur in der Praxis hapert es gelegentlich. Bei einer undeutlichen Sprechweise oder  Dialekt scheitern einige Spracherkennungssysteme.

"Ich habe Sie leider nicht verstanden"

Der Autohersteller Ford hat deswegen sein Kommunikations- und Entertainmentsystem Sync auf Dialekt getrimmt. Damit die Software versteht, was der Fahrer sagen will, haben tausende Menschen Wörter, Sätze und Zahlen in das Sprachbefehl-Wörterbuch gesprochen. Alleine in Deutschland wurden Sprachaufzeichnungen von Probanden aus allen 16 Bundesländern produziert. Jetzt versteht das Sync, laut Ford, auch Kommandos in Bayerisch, Schwäbisch und Sächsisch. 

"Doch nach wie vor gehört der Dialekt zur Identität vieler Menschen. Es ist daher wichtig, diese regionalen Akzente zu berücksichtigen, um den Leuten ihre etwaige Scheu vor modernen, sprachgesteuerten Assistenzsystemen zu nehmen", sagt Sprachwissenschaftler Dominic Watt von der University of York.

Ford Sync funktioniert aktuell in 17 Sprachen und wird bereits weltweit in mehr als zwölf Millionen Fahrzeugen eingesetzt.

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ml

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