IAA in Frankfurt: Bodenständigkeit ist angesagt

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Einer der Stars der Messe: Der VW Up.

Futuristische Elektromobile, edle Sportwagen mit 700 PS, Designstudien aus Kohlefaser und Kunststoff: Bei der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt zeigen die Hersteller, wie Autofahrer mit der Technik von übermorgen Sprit wahlweise sparen oder stilvoll verschwenden können.

Blickt man auf das Messe-Publikum, zählt auf der IAA jedoch vor allem Bodenständigkeit: Zwar drängen sich die Besucher auch um italienische Sportwagen und deutsche Edel-Limousinen der Zukunft. Die eigentlichen Stars sind jedoch kleine Stadtflitzer und große Familienwagen, die schon bald in den Autohäusern erhältlich sein werden.

Up, Ampera und Co: Bilder der IAA 2011

Up, Ampera und Co: Bilder der IAA 2011
Neues Gesicht: Renault stellte den überarbeiteten Twingo vor. © HNA/Neutze
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Ganz wichtig bei der Twingo-Ausstattung: auffallende Farben. © HNA/Neutze
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Aufgefrischt: der Mazda MX-5. © HNA/Neutze
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Weltpremiere: Der CX-5... © HNA/Neutze
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...den Mazda auf der IAA zum ersten Mal zeigte. © HNA/Neutze
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Der kompakte Geländewagen sorgte für viel Interesse, ... © HNA/Neutze
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...kein Wunder bei dieser schlanken Linie. © HNA/Neutze
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Soll dem Golf Marktanteile abjagen: der Kia Rio. © HNA/Neutze
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Wie ein Saloon im wilden Westen: Dass Kia auch edel kann, zeigen die Koreaner mit der Studie GT... © HNA/Neutze
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...und ihren Doppelschwingtüren. © HNA/Neutze
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Knapp 7000 Euro soll Renaults Elektro-Zweisitzer Twizy kosten, ... © HNA/Neutze
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...mit dem Kunden ab Anfang 2012 zu zweit durch die Innenstädte fahren sollen. © HNA/Neutze
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Mit der Studie Captur will Renault zeigen, ... © HNA/Neutze
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...dass es sich auch auf Strippen bequem sitzen lässt. © HNA/Neutze
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Ganz klar einer der Stars der Messe: der VW Up. © HNA/Neutze
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Volkswagen zeigte den Kleinwagen in vielen Versionen, ... © HNA/Neutze
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...sowohl mit seriennahen Modellen als auch Zukunftsvisionen wie den Buggy, über dessen Zukunft ebenso wenig entschieden ist... © HNA/Neutze
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...wie über die der Azurra-Edition. © HNA/Neutze
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Zudem präsentierte VW auch die neue Version des Beetle. © HNA/Neutze
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Soll sich zwischen Fabia und Octavia positionieren: der Mission L, den Skoda vorstellte. Ob die Limousine auch unter diesem Namen verkauft werden soll, ist noch offen. © HNA/Neutze
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Zu genaueren Daten wollte die VW-Tochter bislang genauso wenig sagen wie zum geplanten Verkaufsstart. © HNA/Neutze
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Über den Einstiegspreis wird in der Fachpresse spekuliert - angeblich soll er bei etwa 13.000 liegen. © HNA/Neutze
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Pure Kraft: Auch Edelsportwagen wie der Bugatti Veyron dürfen auf der Automesse natürlich nicht fehlen... © HNA/Neutze
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...und präsentieren sich am besten noch in auffallenden Farben. © HNA/Neutze
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Klar, dass so viel Schönheit ein begehrte Fotomotiv ist. © HNA/Neutze
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Öko-Audis: der A8 als Hybrid-Version... © HNA/Neutze
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...und der R8 e-Tron, der als reines Elektrofahrzeug 2012 in Serie gehen soll. © HNA/Neutze
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Auffällig: der Audi A2 Concept mit LED-Außenleiste... © HNA/Neutze
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...und Drive-By-Wire-Technik. Statt über mechanische Drähte... © HNA/Neutze
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...sollen Pedale und Lenkrad die Signale des Fahrers digital an Motor und Lenkung übertragen. Das soll Gewicht sparen.  © HNA/Neutze
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Mit dem Urban Concept zeigt Audi eine Kohlefaser-Studie, die nur 500 Kilogramm wiegen soll. © HNA/Neutze
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Der Elektro-Kabinenroller soll zwei Passagieren Platz bieten. © HNA/Neutze
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Soll mit einer Ladung 115 Kilometer schaffen: der Smart Fortwo Electric Drive. © HNA/Neutze
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Geplanter Einstiegspreis für den Elektro-Smart: 15.900 Euro. © HNA/Neutze
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Smart gewährt Einsichten: Das Elektroaggregat im Heck des Smart... © HNA/Neutze
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...soll 30 kW leisten. © HNA/Neutze
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Für großen Andrang in der Mercedes-Halle... © HNA/Neutze
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...sorgte unter anderem das Forschungsfahrzeug F 125... © HNA/Neutze
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...mit Wasserstoffantrieb und Flügeltüren als optischem Highlight. © HNA/Neutze
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Ebenfalls begehrt: die neue Version der B-Klasse, ... © HNA/Neutze
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...die vor allem flacher ausfällt als die Vorgänger. © HNA/Neutze
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Mercedes gewährte auch einen Einblick in die Technik. © HNA/Neutze
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Giftgrün: Der SLS AMG E-Cell... © HNA/Neutze
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...wird von vier Elektromotoren angetrieben. Gesamtleistung: 533 PS. © HNA/Neutze
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Brennstoffzelle aus der Nähe: der Motor der A-Klasse F-Cell. © HNA/Neutze
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Die Ducati Diavel AMG... © HNA/Neutze
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...vereint italienisches Design mit deutscher Tuner-Kraft. © HNA/Neutze
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Hoch hinaus: Auch auf eine ausgefallene Präsentation kommt es bei der IAA an. © HNA/Neutze
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Jeep zeigt, wie so etwas aussehen kann. © HNA/Neutze
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Dritte Generation: Fiat stellte den neuen Panda vor. © HNA/Neutze
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Unter der Haube: ein Motor, der dem Fiat 500 entliehen wurde... © HNA/Neutze
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...und 65 PS leisten soll. © HNA/Neutze
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Die Turbo-Version bringt es auf 85 PS. © HNA/Neutze
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Zudem zeigte Fiat auch den neuen Freemont von außen... © HNA/Neutze
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...und in seinem geräumigen Inneren. © HNA/Neutze
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Mit edlem Goldstich... © HNA/Neutze
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...zeigte sich der neue Hyundai i30. © HNA/Neutze
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Doch auch in Babyblau macht er eine gute Figur. © HNA/Neutze
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Innen geräumig, außen gewöhungsbedürftig: der Citroën Tubik. © HNA/Neutze
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Die Van-Studie mit Hybrid-Diesel und großer Flügeltür ist an den Klassiker Typ H angelegt. © HNA/Neutze
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In Serie gehen wird der Tubik allerdings wohl nie. © HNA/Neutze
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Ihn kann man schon kaufen: den Citroën C-Zero. © HNA/Neutze
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Einstiegspreis des Elektro-Autos: 35.165 Euro. © HNA/Neutze
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Nicht zum Verkauf, sondern nur zum Staunen: der LeMans-Prototyp Peugeot 908 HDi FAP. © HNA/Neutze
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Geplant für die Rennstrecke, geizt der 908 nicht mit Power, ... © HNA/Neutze
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...dafür aber mit Komfort. © HNA/Neutze
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Erster Hybrid-Diesel in Großserie: Peugeot zeigte seinen 3008 Hybrid4. © HNA/Neutze
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Der Elektromotor an der Hinterachse... © HNA/Neutze
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...soll den Diesel an der Vorderachse unterstützen. © HNA/Neutze
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Noch in diesem Jahr soll der 3008 mit einem Einstiegspreis von knapp 40.000 Euro bei den Händlern stehen. © HNA/Neutze
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Die gleiche Technik wie im 3008 verwendet Peugeot übrigens auch im... © HNA/Neutze
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...508 RXH, der im Frühjahr 2012 in den Verkauf startet. © HNA/Neutze
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„Stolz auf den Boxer“: Subaru gewährte tiefe Einblicke... © HNA/Neutze
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...in seine Boxer-Sportwagenstudie. © HNA/Neutze
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Name: BRZ Prolog. © HNA/Neutze
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Neben dem Äußeren der Modelle nahmen viele Besucher... © HNA/Neutze
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...auch die Motorräume in Augenschein. © HNA/Neutze
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Soll zum Jahresende auf den deutschen Straßen Rollen: der Opel Ampera. © HNA/Neutze
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Die gut 300 Liter Kofferraumvolumen sind dabei weniger spektakulär... © HNA/Neutze
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...als die Antriebstechnik: Der Elektroantrieb der Limousine wird zur Reichweitenverlängerung von einem Benzinmotor unterstützt. © HNA/Neutze
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Platz für Vier: der Innenraum des Ampera. © HNA/Neutze
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Husqvarna zeigte sein Elektro-Motorradkonzept E-go. © HNA/Neutze
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Klein, aber oho: das Mini John Cooper Works Coupé. © HNA/Neutze
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Basispreis für den kleinen Flitzer: 31.150 Euro. © HNA/Neutze
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Neben Sportfelgen und -bremsen gibt es dafür auch einen 1,6-Liter-Turbo mit 211 PS. © HNA/Neutze
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Der neue BMW 118i: außen sportlich... © HNA/Neutze
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...innen edel. © HNA/Neutze
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Der neue 1er kommt als Urban und als Sport Line mit unterschiedlicher Ausstattung. © HNA/Neutze
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Soll 2012 in Serie gehen: der Elektro-Sportwagen BMW i8. © HNA/Neutze
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Eckdaten des i8 laut BMW: rund 350 PS bei einem Verbrauch von drei Litern auf 100 Kilometer. © HNA/Neutze

Ganz oben auf der Liste vieler Messebesucher steht offenbar der VW Up. Der Kleinwagen startet 2012 mit einem Einstiegspreis von unter 10.000 Euro – und sorgte in der Volkswagen-Halle für Gedränge. Die Elektro-Version des Up lässt noch bis 2013 auf sich warten.

Kommt Ende des Jahres: Der Opel Ampera.

Schneller will Opel seinen Ampera auf die Straße bringen: Die Limousine, deren 150-PS-Elektroaggregat von einem Benzinmotor unterstützt wird, soll noch zum Jahresende bei den Opel-Händlern stehen. Ab 42.900 Euro sollen Kunden mit vollen Akkus gut 70 Kilometer fahren können, bevor sich der 86 PS starke Benziner zur Reichweitenverlängerung zuschaltet. Opel will seinen Aufwärtstrend mit dieser Technik fortsetzen – angesichts der Besucherschlangen, die sich auf der IAA für das Probesitzen im Ampera bildeten, stehen die Chancen dazu nicht schlecht.

Auf die Verbindung von Sprit und Strom setzt auch Peugeot mit dem 3008 Hybrid4, der Ende des Jahres als erster Diesel-Hybrid in Großserie startet, und seinem Bruder 508 RXH. Bei beiden wird der 163-PS-Dieselmotor an der Vorderachse von einem 37-PS-Elektroantrieb an den Hinterrädern unterstützt, was den Verbrauch auf etwa vier Liter pro 100 Kilometer drücken soll. Startpreis des 3008: knapp 40.000 Euro. Der 508 RXH dürfte beim Verkaufsstart 2012 deutlich darüber liegen.

Vergleichsweise konservativ geht Mazda mit seinem neuen CX-5 ins Rennen gegen Konkurrenten wie den VW Tiguan. Statt auf E-Antrieb oder Werkstoffe wie Aluminium setzen die Japaner bei dem kompakten SUV auf Stahl-Leichtbau und Skyaktiv-Motorentechnik mit besonders hoher Verdichtung. Ergebnis: Mit 4,5 Litern Diesel auf 100 Kilometern soll der CX-5 besonders genügsam sein – und mit 1,5 Tonnen geradezu ein Leichtgewicht unter den Geländewagen. (ntz)

Wunderbar und sonderbar: Splitter von der IAA

Wunderbar: Klar, bei der IAA geht es um die Autos. Doch was wäre glänzender Lack auf perfekt ausgeleuchteten Bühnen ohne das in Stein gemeißelte Lächeln, mit dem die Messe-Hostessen die neuesten Modelle präsentieren – und auch die plattesten Macho-Witze und Anmachen geduldig überstehen? Übertroffen wird dieses wunderbare Lächeln meist nur durch verdutzte männliche Gesichter.

Zum Beispiel, wenn eine Hostess auf die herablassende Scherzfrage „Und was ist ihr Traumauto? Ein blaues?“ antwortet: „Eigentlich war es immer ein M3, aber seit mir mein Vierer-Golf ständig Ärger mit den Ventilen und der Nockenwelle gemacht hat, spare ich auf einen RX-8 mit Wankelmotor.“

Sonderbar: Dass einige Messebesucher ihre Traumwagen unbedingt aus nächster Nähe begutachten wollen, kann man ihnen nicht verübeln. Sonderbar erschien jedoch ein junger Mann, der zu einem neuen Modell offenbar eine besonders enge Beziehung aufbauen wollte – und dazu das Auto mehrfach umkreiste, um es mit eigenen Händen zu erfühlen.

Noch sonderbarer: Die studentische Aushilfskraft, die das Modell von Staub und Fingerabdrücken befreien sollte und seelenruhig hinter dem jungen Mann her wischte, anstatt ihn um etwas mehr Zurückhaltung zu bitten.

Am sonderbarsten: Die Unbeirrbarkeit, mit der der junge Mann seine Runden fortsetzte – sogar nachdem die Aushilfskraft ihm vor Putzeifer und Unachtsamkeit in die Hacken gelaufen war. (ntz)

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