Von DAB+ bis Fernlichtassistent

Functions on Demand: So einfach kommen Extras nachträglich ins Auto

Fahraufnahme eines BMW X5 im Nebel
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Bei einigen BMW-Modellen lässt sich beispielsweise der Fernlichtassistent nachträglich freischalten.

Einen Neuwagen bestellt und die Sitzheizung vergessen? Ein Klick – und das Frieren ist vorbei. Mit „Functions on Demand“ sollen sich viele Extras künftig wie Apps nachträglich ins Auto laden lassen.

Die Digitalisierung erfasst inzwischen auch die Optionslisten von Autos. Ausstattungsmerkmale können nun nachträglich dazugebucht werden – so wie Apps fürs Handy. Functions on Demand („Funktionen auf Verlangen“) heißt das Zauberwort dazu.„Neu ist das Thema nicht“, sagt Jan Burgard vom Strategieberater Berylls. Doch mit immer mehr Softwarefunktionen im Auto und der Möglichkeit, diese ohne Werkstattbesuch aktualisieren oder freischalten zu können, rücke es jetzt verstärkt in den Fokus.

Dabei geht nicht nur um die Navigation oder Smartphone-Integration. „Sondern Functions on Demand kann sich auch bei Hardware-Optionen rentieren“, sagt Burgard. So könne es für einen Hersteller durchaus lohnend sein, alle Autos einer Modellreihe mit einer Sitz- oder Standheizung auszustatten, wenn genügend Kunden diese im Winter dann für hohe Preise aktivieren lassen.

BMW* bietet laut Sprecherin Nadja Horn einen „digitalen Nachverkauf“ für Extras wie den Fernlichtassistenten, den Tempomat mit Abstandsregelung oder einen sportlichen Sound an. Mit den Updates für die jeweiligen Betriebssysteme der Modelle werden weitere Funktionen hinzukommen, die auf die bereits vorhandene Hardware und Software des Fahrzeugs zugreifen können, stellt Horn in Aussicht. Mehr zum Thema „Functions on Demand“ lesen Sie bei 24.auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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