Pilot rettet sich mit Fallschirm

Futuristisches Flugauto abgestürzt

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Das Flugauto der Firma "Aeromobil" ist am Freitag in der Slowakei abgestürzt.

Nitra - Seit zwei Jahren sorgt ein fliegendes Auto aus der Slowakei unter Technik-Begeisterten weltweites Aufsehen. Jetzt ist das "Aeromobil" erstmals abgestürzt. Aufgeben wollen die Erfinder trotzdem nicht.

Ein futuristisches Flugauto aus der Slowakei ist am Freitagabend abgestürzt. Stefan Klein, der Konstrukteur des Flugautos "Aeromobil", konnte sich per Fallschirm retten.

Er sei unverletzt geblieben und nur zur Kontrolle ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte ein Feuerwehrsprecher am Samstag mit. Kleins Firma, die das Projekt "Aeromobil" betreibt, verbreitete am Samstag über das soziale Netzwerk Twitter die Nachricht: "Stefan ist wohlauf und bereit zum nächsten Flug". Am Freitagabend war aufgrund von Feuerwehrangaben zunächst noch eine Verletzung vermutet worden.

Die beiden Gründer der Firma "Aeromobil", Juraj Vaculik (vorn) und Stefan Klein, neben ihrem futuristischen Flugauto.

Der Unfall ereignete sich am Flughafen der slowakischen Stadt Nitra, an dem Klein sein Fluggerät seit Jahren testete. Nach Angaben der Firma war Klein aufgrund von technischen Problemen, die man noch analysieren müsse, aus einer Höhe von 300 Metern abgesprungen. Medienfotos zeigten, dass das Flugauto beim Absturz schwer beschädigt wurde. Die Firma kündigte dennoch an, dass das "Aeromobil" nach Austausch der beschädigten Teile weiter getestet werde.

Das von Klein entwickelte "Aeromobil" kann nach Angaben der gleichnamigen Firma auf der Straße wie ein normales Auto fahren und nach Ausklappen seiner Flügel bis zu 700 Kilometer weit fliegen. Klein und seine Partner hatten das "Aeromobil" seit 2013 bereits auf mehreren internationalen Automobilfachmessen vorgestellt und damit weltweites Aufsehen erregt.

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