Tiefer Fall

60 „Gelbe Engel“ liegen schon im ADAC-Keller

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Erst begeehrt und dann verstoßen: der ADAC-Autopreis "Gelber Engel".

Nachdem Betrugs-Skandal beim ADAC-Autopreis will keiner mehr den "Gelben Engel" haben. Unternehmen schicken ihre Trophäen zurück. Der ADAC hat einen Platz für sie gefunden. Himmlisch, ist der nicht.

Viele „Gelbe Engel“ sind nach dem Skandal um Manipulationen bei dem Autopreis wieder beim ADAC gelandet. In den vergangenen Wochen hätten Autokonzerne mehr als 60 Trophäen zurückgeschickt, sagte ADAC-Sprecher Christian Garrels am Donnerstag in München. Seit 2005 wurden insgesamt etwa 150 Stück verliehen.

Offen ist bislang, was mit den massiven Glasskulpturen geschieht, die bei festlichen Galaveranstaltungen an Autobauer wie Porsche, VW, Daimler oder BMW überreicht wurden. „Was genau mit ihnen passiert, ist noch nicht entschieden“, erläuterte Garrels. Im Moment gebe es mit Blick auf den Reformplan deutlich relevantere Themen. Bis das Schicksal der gläsernen Himmelsboten feststeht, fristen sie laut Garrels ein glanzloses Dasein - sicher verpackt in einem Lager im ADAC-Keller.

VW hat letzte Woche 19 "Gelbe Engel" in einem Paket an den ADAC zurück geschickt. Auch der Sportwagenhersteller Porsche will seine Auszeichnung für den Porsche 911 (2011) nicht mehr haben.

Der ADAC-Skandal - eine Chronologie

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dpa

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