Peinlich für Porsche?

Wasser im Cayenne vermutlich „bauartbedingt“

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Vor dem Gericht streitet sich ein Porsche-Fahrer mit seiner Vertragswerkstatt. Er wollte für eine 4800 Euro teure Reparatur bei seinem Porsche Cayenne nicht aufkommen.

Düsseldorf - Porsche-Cayenne-Besitzer sollten aufmerksam sein, vor allem wenn Wasser durch das Panoramadach läuft. Denn, das Düsseldorfer Amtsgericht hat nun ein interessantes Urteil gefällt.

Unangenehm für den Autobauer Porsche: Das Eindringen von Wasser in einen Porsche Cayenne mit Panoramadach könnte „bauartbedingt“ sein. Das hat das Düsseldorfer Amtsgericht am Dienstag mitgeteilt.

Vor dem Gericht streitet sich ein Porsche-Fahrer mit seiner Vertragswerkstatt. Er will für eine 4800 Euro teure Reparatur nicht aufkommen. Eingedrungene Nässe hatte die Bord-Elektronik des Geländewagens lahmgelegt (Az.: 52 C 9515/11).

Das Gericht riet dem Mann nun zu einem Vergleich: Für das wiederholte Eindringen von Wasser sei die Werkstatt nicht verantwortlich, wenn es sich um einen Konstruktionsfehler des Wagens handelt. Die Leistung der Werkstatt wäre bei korrekter Ausführung der Reparatur erbracht und die Summe zu zahlen. Ob daraus Ansprüche gegen Porsche selbst entstehen könnten, teilte das Gericht nicht mit. Von Porsche war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Ein Gutachter hatte die engen Ablaufrinnen auf dem Dach als Konstruktionsfehler eingestuft. Weil sie schnell verstopfen, sammle sich Regenwasser und dringe durch die Ritzen des durchsichtigen Panoramadachs in den Wagen ein.

Der neue Porsche Cayenne

Porsche Cayenne Turbo Hybrid S
Porsche präsentiert auf dem Automobil-Salon in Genf die vollständig neu entwickelte Generation des sportlichen Geländewagens Cayenne. © Hersteller
Porsche Cayenne Turbo Hybrid S
Höhepunkt des Generationswechsels ist die Weltpremiere des Cayenne S Hybrid mit dem technisch anspruchsvollen Parallel-Vollhybrid-Antrieb. © Hersteller
Porsche Cayenne Turbo Hybrid S
Dank der neuen Technologie verbraucht der Geländewagen auf 100 Kilometern 8,2 Liter. © Hersteller
Porsche Cayenne Turbo Hybrid S
Gewichtsoptimiert: Das neue Modell ist 180 Kilogramm leichter. © Hersteller
Porsche Cayenne Turbo Hybrid S
Cayenne S Hybrid kann entweder vom Elektro- oder Verbrennungsmotor alleine, oder von beiden Motoren gemeinsam betrieben werden. © Hersteller
Porsche Cayenne Turbo Hybrid S
 Die Elektromaschine leistet 34 kW (47 PS) und ist laut Hersteller der ideale Partner für den 333 PS starken Kompressormotor. Kurze Strecken können bis Tempo 60 rein elektrische gefahren werden. © Hersteller
Porsche Cayenne Turbo Hybrid S
Der Basispreis für die neuen Modelle beginnt bei 46.000 Euro. © Hersteller
Porsche Cayenne Turbo Hybrid S
Der Cayenne Turbo liegt bei cirka 96.900 Euro. © Hersteller
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Cayenne Turbo © Hersteller
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Cayenne Turbo © Hersteller
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Cayenne Turbo © Hersteller
Porsche Cayenne Turbo Hybrid S
Die neue Cayenne Generation: Der Porsche Cayenne Turbo und der Porsche Cayenne S Hybrid. © Hersteller
Porsche Cayenne Turbo Hybrid S
Nur Fliegen ist schöner: Die nach vorne ansteigende Mittelkonsole mit hochgesetztem Wähl- oder Schalthebel verleiht dem Innenraum Cockpitcharakter. © Hersteller

Fotos vom Porsche Cayenne Turbo S

Porsche Cayenne Turbo S
Sportwagen im SUV-Gewand: Porsche verpasst dem Cayenne ein "S" und 550 PS. © Porsche
Porsche Cayenne Turbo S
Kraftvoll sprintet der Porsche Cayenne Turbo S  von null auf 100 km/h in 4,5 Sekunden (minus 0,2 Sekunden). Bei Tempo 283 (plus fünf km/h) ist dann Schluss.  © Porsche
Porsche Cayenne Turbo S
Porsche Cayenne Turbo S mit 550 PS. © Porsche
Porsche Cayenne Turbo S
Der Kraftstoffverbrauch liegt laut Porsche bei 11,5 Liter pro 100 Kilometer. © Porsche
Porsche Cayenne Turbo S
Neue Lederausstattung in verschiedenen Farbkombinationen. © Porsche
Porsche Cayenne Turbo S
Der Cayenne Turbo S kostet in Deutschland 151.702 Euro einschließlich Mehrwertsteuer und wird ab Januar 2013 ausgeliefert. © Porsche

dpa

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