Defekt forderte Opfer

GM: Mindestens 51 Tote wegen der Zündschlösser

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Fehlerhafte Zündschlösser führten zu insgesamt 4180 Anträgen auf Entschädigung. Foto: Jeff Kowalsky

Detroit - Der US-Autobauer General Motors wird Entschädigungen für mindestens 51 Todes- und 77 Verletzungsopfer wegen defekter Zündschlösser leisten.

Das geht aus der veröffentlichten Statistik des von GM beauftragten Anwalts Kenneth Feinberg hervor.

Bei dem Entschädigungsfonds für Verunglückte und ihre Angehörigen sind Forderungen für 455 Todesopfer eingegangen, von denen 110 noch geprüft werden. Insgesamt hat GM 4180 Anträge auf Entschädigungen für Todes- oder Verletzungsfälle erhalten. Die Frist lief am Samstag aus. In der letzten Woche kamen noch einmal 1100 Anträge dazu. Wegen fehlerhafter Zündschlösser, die bei voller Fahrt in die "Aus"-Position springen können, kämpft GM mit Massenrückrufen.

Statistik von GM-Anwalt Feinberg

dpa

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